Nach langer Abstinenz des Schreibens, nun wieder ein Lebenszeichen... In dieser Zeit war ich nicht ganz untätig und habe mir das eine oder andere Gimmick fürs Bike besorgt.
So kommen folgende Errungenschaften in 2013 zum Einsatz:
Bazzaz TC, ZFI, QS statt dem PC5 Autotune mit dem ich nicht ganz so zufrieden war, dieses soll dann noch abgestimmt werden.
Öhlins fliegt raus, dafür kommt eine Seriengabel mit WP Closed Cartridge rein sowie ein WP Federbein.
Desweiteren hab ich mir einen Motor mit geringer Laufleistung besorgt, dieser soll dann noch, falls ich diese günstig bekomme, mit YEC Nockenwellen ausgerüstet werden, kann aber auch erstmal serienmäßig bleiben.
Für die Beatmung kommt ein DNA Luftfilter statt ein BMC zum Einsatz, was wahrscheinlich nichts ändern wird.
Statt der RJ11 Schwinge findet eine vom RJ15 Modell Verwendung.
Eine leichte hintere Fitze Tuning Bremsscheibe hat ebenfalls den Weg an mein Bike gefunden.
Der unschöne und nicht ganz leise BOS Endtopf wird mit einem hoffentlich ohrenfreundlicheren Pendant aus dem Hause Akrapovic ersetzt.
Mittwoch, 6. Februar 2013
Biketoberfest in Oschersleben
Zum Saisonabschluss sollte es nach Oschersleben für die letzten beiden Läufe der Sportbike Masters gehen.
Der Wetterbericht sagte durchweg gutes Wetter voraus, so sollten die Regenreifen Zuhause bleiben.
Samstag
In den Morgenstunden war ich doch noch sehr sehr frisch und bedingt durch einen schlecht angefahrenen Reifen wollten die Zeiten in den ersten beiden Qualis auch kaum unter die 1:40er Marke fallen.
So ganz sicher war ich mir bis dahin nicht obs wirklich am Reifen oder an der mangelnden Motivation liegt. Vizemeister ist in trockenen Tüchern, stürzen wollte ich zum Saisonabschluss auch nicht mehr.
Dann im dritten Quali auf anderen Reifen sah die Welt schon ganz anders aus, Zeiten purzelten kontinuierlich aus eine 1:37.7min. Eine Sekunde hinter meiner alten Bestmarke. Das bedeutet Startplatz 9, rechts außen fürs Rennen. Alles gut.
Kurz vor dem Rennen wurde es immer windiger und fiese dunkle Regenwolken zogen auf. Es begann hier und da mal leicht zu Regnen und dann Rennen wurde um 20min verschoben und auf 10min plus 1 Runde verkürzt. Im Rennen kamen nur sehr vereinzelt ein paar Tropfen runter.
Den Start erwischte ich recht optimal, ein vor mir liegender Fahrer allerdings eher gar nicht und ich musste das Gas lupfen um nicht reinzurauschen. Trotzdem konnte ich bis zur Hasseröder einige Plätze gutmachen.
Vor mir veraschiedeten sich dann einige Fahrer ins Kies oder musste die weite Linie gehen und ich konnte durchschlüpfen.
Nach ca. 7 Runden standen die ersten Überrundungen an. An einem Fahrer kam ich nicht ganz so schnell vorbei und so wurde ich von einer MV Agusta F3 sowie einer R6 gebügelt. Die MV war dann auch recht schnell weg. An der R6 konnte ich dran bleiben. Trotz einiger Überholmanöver im Shell-S konnte ich nicht vorbeigehen, wollte aber auch nichts riskieren.
So kam ich dann auf Position 6 ins Ziel, gar nicht so schlecht für das diesmal sehr starke Feld. abzüglich Gaststarter und SSP-B Fahrer sogar Platz 4. Zeiten waren jetzt zwar nicht so pralle, aber auch nicht bei den anderen Fahrern bedingt durch die sehr kühlen Bedingungen und so konnte ich an meine alte Marke vom Festival Italia nicht heranreichen.
Sonntag
Das erste Warmup ließ ich spontan aus, das war mir dann doch zuuu kalt.
In der Mittagspause gabs noch ein kleines Beschleunigungsrennen mit historischen Motorrädern, dass von Wheelie Konni gestartet wurde.
Zum Rennen, wieder einmal kam ich recht gut vom Fleck. An der Spitze konnte ich eine Weile dran bleiben und meine bisherige Bestzeit auf 1:36.073min herunter schrauben.
Ins Ziel kam ich an 5. Position, abzüglich SSP-B Fahrer und Gaststarter macht das Platz 2. Wieder einmal alles gut gelaufen.
Fazit 2012
So eine gute Saison hatte ich noch nicht, Zeiten sind kontinuierlich gepurzelt, Rennen waren professionell und haben echt Spaß gemacht. Ob es in 2013 eine Rückkehr in die Art-Motor Sportbike Masters geben wird, steht leider in den Sternen. Die Teilnehmeranzahl in der SSP Open war ja doch eher mau und die Gegner in Schlagdistanz daher ebenso gering. Wir werden sehen...
Der Wetterbericht sagte durchweg gutes Wetter voraus, so sollten die Regenreifen Zuhause bleiben.
Samstag
In den Morgenstunden war ich doch noch sehr sehr frisch und bedingt durch einen schlecht angefahrenen Reifen wollten die Zeiten in den ersten beiden Qualis auch kaum unter die 1:40er Marke fallen.
So ganz sicher war ich mir bis dahin nicht obs wirklich am Reifen oder an der mangelnden Motivation liegt. Vizemeister ist in trockenen Tüchern, stürzen wollte ich zum Saisonabschluss auch nicht mehr.
Dann im dritten Quali auf anderen Reifen sah die Welt schon ganz anders aus, Zeiten purzelten kontinuierlich aus eine 1:37.7min. Eine Sekunde hinter meiner alten Bestmarke. Das bedeutet Startplatz 9, rechts außen fürs Rennen. Alles gut.
Kurz vor dem Rennen wurde es immer windiger und fiese dunkle Regenwolken zogen auf. Es begann hier und da mal leicht zu Regnen und dann Rennen wurde um 20min verschoben und auf 10min plus 1 Runde verkürzt. Im Rennen kamen nur sehr vereinzelt ein paar Tropfen runter.
Den Start erwischte ich recht optimal, ein vor mir liegender Fahrer allerdings eher gar nicht und ich musste das Gas lupfen um nicht reinzurauschen. Trotzdem konnte ich bis zur Hasseröder einige Plätze gutmachen.
Vor mir veraschiedeten sich dann einige Fahrer ins Kies oder musste die weite Linie gehen und ich konnte durchschlüpfen.
Nach ca. 7 Runden standen die ersten Überrundungen an. An einem Fahrer kam ich nicht ganz so schnell vorbei und so wurde ich von einer MV Agusta F3 sowie einer R6 gebügelt. Die MV war dann auch recht schnell weg. An der R6 konnte ich dran bleiben. Trotz einiger Überholmanöver im Shell-S konnte ich nicht vorbeigehen, wollte aber auch nichts riskieren.
So kam ich dann auf Position 6 ins Ziel, gar nicht so schlecht für das diesmal sehr starke Feld. abzüglich Gaststarter und SSP-B Fahrer sogar Platz 4. Zeiten waren jetzt zwar nicht so pralle, aber auch nicht bei den anderen Fahrern bedingt durch die sehr kühlen Bedingungen und so konnte ich an meine alte Marke vom Festival Italia nicht heranreichen.
Sonntag
Das erste Warmup ließ ich spontan aus, das war mir dann doch zuuu kalt.
In der Mittagspause gabs noch ein kleines Beschleunigungsrennen mit historischen Motorrädern, dass von Wheelie Konni gestartet wurde.
Zum Rennen, wieder einmal kam ich recht gut vom Fleck. An der Spitze konnte ich eine Weile dran bleiben und meine bisherige Bestzeit auf 1:36.073min herunter schrauben.
Ins Ziel kam ich an 5. Position, abzüglich SSP-B Fahrer und Gaststarter macht das Platz 2. Wieder einmal alles gut gelaufen.
Fazit 2012
Mittwoch, 22. August 2012
Hitzeschlacht im Autodrom Most
Lauf 6, 7 und 8 der Sport Bike Masters sollten vom 18.-19. August in Most stattfinden.
3 Läufe, da der wegen einem schweren Rennunfall in Oschersleben nicht gefahrene Lauf nachgeholt werden sollte.
Der Wetterbericht sagte 30°C und mehr voraus, Regenreifen konnten also getrost Zuhause bleiben.
Samstag
Es standen zwei Qualis und der Nachhollauf aus Oschersleben auf dem Programm. Somit galt es keine Zeit zu verschwenden und gleich alles zu geben. 3 Jahre ist der letzte Besuch bereits her aber ich kann wieder schnell rein und ich konnte im Q1 eine 1:48.5min einfahren, zum Anfang gar nicht schlecht.
In Q2 wurde dann ein frischer Reifen montiert und die Zeiten puzelten weiter auf eine 1:47.9min
Für den Nachhollauf der gemeinsam mit der SBK gefahren wurde stand ich auf Startplatz 8.
Lauf 6
Der Start verlief recht optimal und auch die Durchfahrt der ersten Schikane verlief reibungslos. Das Feld vor mir setzte sich langsam ab, konnte aber in Sichtweite dran bleiben. Auch die Runden zeiten purzelten weiter auf eine 1:47.1min, immer noch zwei Zehntel hinter meiner alten Bestmarke.
Dann ging mir das Heck auf einer abgebundenen Ölspur vor dem Matadorbogen weg, nicht sicher ob es am möglicherweise aufreißenden Reifen oder doch an der nicht ganz optimal grippenden Strecke an dieser Stelle, ließ ich es nun ruhiger angehen und wurden noch von zwei 1000ern geschnupft, für die Wertung völlig egal.
So kam ich auf Position 3 ins Ziel.
Sonntag
Der Zeitplan sah folgendermaßen aus: 1 Warmup, Lauf 7, Lauf 8
Für das Warmup hab ich etwas mit der Geometrie am Bike gespielt sowie mir vorgenommen an einigen Stellen eine andere Linie zu wählen. Der Plan ging auf, jetzt konnte ich meine Bestzeit um zwei Zehntel auf eine 1:36.7min verbessern und im Rennen sollte noch was gehen.
Lauf 7
Jetzt ohne die 1000er stand ich auf Startplatz 4, mit in unserem Rennen waren ebenfalls die Pro Bears.
Ziel für dieses Rennen, Start gut erwischen, Platz 4 halten und auf dieser Position ins Ziel kommen.
Der Start glückte mir jedenfalls schonmal sehr gut und ich konnte mich an vierter Stelle einreihen. Eine Weile konnte ich noch am Führungstrio dranbleiben, Zeiten wurden auch immer besser, bis hin zu einer 1:46.506min, mein Zeil eine 45er Zeit zu fahren habe ich jedoch verpasst.
Wissentlich dass niemand dicht hinter mir sein kann, ließ ich es ab Rennmitte ruhiger angehen um Kraft und Reifen für Lauf 8 zu sparen. Und so kam ich wie vorhergesagt auf Platz 4 ins Ziel.
Lauf 8
Ralf Nosofsky der Polesetter ging gar nicht erst an den Start. Diesmal erwischte ich eher einen mittelmäßigen Start und wurde von zwei Fahrern geschnupft. Noch in der ersten Runde konnte ich einen Platz gut machen, in der nächsten einen weiteren und so lag ich an dritter Position. Wieder einmal zog das Feld vor mir nach und nach davon. Dann gegen Rennmitte stürzte der vor mir liegende R6 Pilot eingangs Start/Ziel. Somit Position 2. Wieder einmal war ich der Meinung, dass sich niemand direkt hinter mir befinden kann und so nahm ich das Tempo raus. Auf einmal wurde ich von Jason Van, Klasse SSP B, überholt. Dann muss ich wohl doch noch etwas nachlegen. Taktik sollte eigentlich sein, Gegner beobachten und kurz vor Rennende überholen. Doch so weit sollte es nicht kommen, nach wenigen Runden hob er die Hand und nahm Tempo raus, so dass ich überholen konnte. Ich dachte an einen technischem Defekt. Dann die schwarz-weiß-karierte Flagge und Position 2, wichtige Punkte in der Meisterschaft mitgenommen.
Als dann Jason in der Auslaufrunde an mir vorbei fuhr war ich doch etwas verwundert. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass er keinen Positionkampf wollte, da er in seiner Klasse vorne lag und deswegen wieder zurückgesteckt hat.
Schön wars mal wieder in Most, nächster Besuch wird wohl erst in der kommenden Saison anstehen.
Im Terminkalender stehen nun noch die letzte beiden Läufe beim Biketoberfest in Oschersleben.
Ergebnisse im Überblick
Lauf 6 - Platz 3
Lauf 7 - Platz 4
Lauf 8 - Platz 2
Bestzeit 1:46.506min
3 Läufe, da der wegen einem schweren Rennunfall in Oschersleben nicht gefahrene Lauf nachgeholt werden sollte.
Der Wetterbericht sagte 30°C und mehr voraus, Regenreifen konnten also getrost Zuhause bleiben.
Samstag
Es standen zwei Qualis und der Nachhollauf aus Oschersleben auf dem Programm. Somit galt es keine Zeit zu verschwenden und gleich alles zu geben. 3 Jahre ist der letzte Besuch bereits her aber ich kann wieder schnell rein und ich konnte im Q1 eine 1:48.5min einfahren, zum Anfang gar nicht schlecht.
In Q2 wurde dann ein frischer Reifen montiert und die Zeiten puzelten weiter auf eine 1:47.9min
Für den Nachhollauf der gemeinsam mit der SBK gefahren wurde stand ich auf Startplatz 8.
Lauf 6
Der Start verlief recht optimal und auch die Durchfahrt der ersten Schikane verlief reibungslos. Das Feld vor mir setzte sich langsam ab, konnte aber in Sichtweite dran bleiben. Auch die Runden zeiten purzelten weiter auf eine 1:47.1min, immer noch zwei Zehntel hinter meiner alten Bestmarke.
Dann ging mir das Heck auf einer abgebundenen Ölspur vor dem Matadorbogen weg, nicht sicher ob es am möglicherweise aufreißenden Reifen oder doch an der nicht ganz optimal grippenden Strecke an dieser Stelle, ließ ich es nun ruhiger angehen und wurden noch von zwei 1000ern geschnupft, für die Wertung völlig egal.
So kam ich auf Position 3 ins Ziel.
Sonntag
Der Zeitplan sah folgendermaßen aus: 1 Warmup, Lauf 7, Lauf 8
Für das Warmup hab ich etwas mit der Geometrie am Bike gespielt sowie mir vorgenommen an einigen Stellen eine andere Linie zu wählen. Der Plan ging auf, jetzt konnte ich meine Bestzeit um zwei Zehntel auf eine 1:36.7min verbessern und im Rennen sollte noch was gehen.
Lauf 7
Jetzt ohne die 1000er stand ich auf Startplatz 4, mit in unserem Rennen waren ebenfalls die Pro Bears.
Ziel für dieses Rennen, Start gut erwischen, Platz 4 halten und auf dieser Position ins Ziel kommen.
Der Start glückte mir jedenfalls schonmal sehr gut und ich konnte mich an vierter Stelle einreihen. Eine Weile konnte ich noch am Führungstrio dranbleiben, Zeiten wurden auch immer besser, bis hin zu einer 1:46.506min, mein Zeil eine 45er Zeit zu fahren habe ich jedoch verpasst.
Wissentlich dass niemand dicht hinter mir sein kann, ließ ich es ab Rennmitte ruhiger angehen um Kraft und Reifen für Lauf 8 zu sparen. Und so kam ich wie vorhergesagt auf Platz 4 ins Ziel.
Lauf 8
Ralf Nosofsky der Polesetter ging gar nicht erst an den Start. Diesmal erwischte ich eher einen mittelmäßigen Start und wurde von zwei Fahrern geschnupft. Noch in der ersten Runde konnte ich einen Platz gut machen, in der nächsten einen weiteren und so lag ich an dritter Position. Wieder einmal zog das Feld vor mir nach und nach davon. Dann gegen Rennmitte stürzte der vor mir liegende R6 Pilot eingangs Start/Ziel. Somit Position 2. Wieder einmal war ich der Meinung, dass sich niemand direkt hinter mir befinden kann und so nahm ich das Tempo raus. Auf einmal wurde ich von Jason Van, Klasse SSP B, überholt. Dann muss ich wohl doch noch etwas nachlegen. Taktik sollte eigentlich sein, Gegner beobachten und kurz vor Rennende überholen. Doch so weit sollte es nicht kommen, nach wenigen Runden hob er die Hand und nahm Tempo raus, so dass ich überholen konnte. Ich dachte an einen technischem Defekt. Dann die schwarz-weiß-karierte Flagge und Position 2, wichtige Punkte in der Meisterschaft mitgenommen.
Als dann Jason in der Auslaufrunde an mir vorbei fuhr war ich doch etwas verwundert. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass er keinen Positionkampf wollte, da er in seiner Klasse vorne lag und deswegen wieder zurückgesteckt hat.
Im Terminkalender stehen nun noch die letzte beiden Läufe beim Biketoberfest in Oschersleben.
Lauf 6 - Platz 3
Lauf 7 - Platz 4
Lauf 8 - Platz 2
Bestzeit 1:46.506min
Mittwoch, 8. August 2012
Auf den Pfaden von Stoner und Co.
Nur kurz nachdem die MotoGP auf dem Sachsenring Station machte, entschloss ich mich relativ kurzfristig bei PZ Motorsport am 7. August mitzufahren. Am Tag zuvor wurde bereits gefahren, wegen schlechter Wettervorhersage entschied ich mich dagegen, was ein Fehler war, denn es blieb auch am Montag trocken.
Das Fahrerlager war voll mit IDM Trucks, die IDM hatte dort ihren eigenen Turn und blieb unter sich.
2x Freies Fahren, 2x Quali, 1x Warmup und ein Rennen standen auf dem Zeitplan.
Im ersten Turn konnte ich gleich eine 1:37min aufs Parkett legen. Dann in Runde 4 löste sich die eingeklebte Exupklappe und plötzlich fehlte Leistung, gerade so konnte ich mich in die Boxengasse retten.
Für Turn 2 war dieses Problem gelöst und es konnte weiter angegast werden. Und jetzt lief es, diverse 1:34er Zeiten hintereinander, meine alte 1:35er Marke ist also bereits jetzt schon gefallen, da geht noch was.
Jetzt stand das erste Quali an. Dafür hatte ich einen fast neuen D211GP montiert, nach zwei 35er Runden schmetterte ich eine unglaubliche 1:33.2 aufs Parkett. Eine Runde später ließ das Gefühl am Hinterrad abrupt nach. Das komplette Gegenteil zu den Runden zuvor. Nach drei Runden gings also wieder in die Box. Dann war der Grund ersichtlich, auf der linken Seite war der gute D211 völlig zerfetzt, der Luftdruck war wohl etwas zu hoch, naja, shit happens.
Fürs zweite Quali wieder den alten Reifen rein, aber auch der war langsam am Ende und so reichte es nur zu einer hohen 35er Zeit.
Mit meiner gewerteten Zeit stand ich auf Startplatz 7. Vor mir "nur" 4 R6-Cup Piloten und und zwei Lokalfavoriten.
Fürs Rennen konnte ich mir noch von einem Boxennachbarn einen KR108 organisieren und so gings dann auch ins Rennen.
Hab einen guten Start erwischt und konnte meine Position halten, das Feld vor mir setzte sich gleich minimal ab. In Runde zwei wurde ich in der vorletzten Links innen ausgebremst, konnte zwei Runden später jedoch Ende Start/Ziel wieder vorbeigehen. Das Feld vor baute seinen Vorsprung langsam aus. Irgendwie setzte mein Laptimer aus und ich hatte echt kein Gefühl wie ich mich schlug. Nach 10 Runden und einigen wenigen Überrundungen erblickte ich die schwarz-weiß-karierte Flagge. Auf Platz 7 gestartet, auf 7 reingekommen, alles gut gelaufen. Wären die vier R6 Cuppies nicht gewesen, hätte ich auf dem Podest gestanden, dann eben beim nächsten Mal, die Pokale waren jedenfalls beneidenswert groß.
2x Freies Fahren, 2x Quali, 1x Warmup und ein Rennen standen auf dem Zeitplan.
Im ersten Turn konnte ich gleich eine 1:37min aufs Parkett legen. Dann in Runde 4 löste sich die eingeklebte Exupklappe und plötzlich fehlte Leistung, gerade so konnte ich mich in die Boxengasse retten.
Für Turn 2 war dieses Problem gelöst und es konnte weiter angegast werden. Und jetzt lief es, diverse 1:34er Zeiten hintereinander, meine alte 1:35er Marke ist also bereits jetzt schon gefallen, da geht noch was.
Jetzt stand das erste Quali an. Dafür hatte ich einen fast neuen D211GP montiert, nach zwei 35er Runden schmetterte ich eine unglaubliche 1:33.2 aufs Parkett. Eine Runde später ließ das Gefühl am Hinterrad abrupt nach. Das komplette Gegenteil zu den Runden zuvor. Nach drei Runden gings also wieder in die Box. Dann war der Grund ersichtlich, auf der linken Seite war der gute D211 völlig zerfetzt, der Luftdruck war wohl etwas zu hoch, naja, shit happens.
Fürs zweite Quali wieder den alten Reifen rein, aber auch der war langsam am Ende und so reichte es nur zu einer hohen 35er Zeit.
Fürs Rennen konnte ich mir noch von einem Boxennachbarn einen KR108 organisieren und so gings dann auch ins Rennen.
Hab einen guten Start erwischt und konnte meine Position halten, das Feld vor mir setzte sich gleich minimal ab. In Runde zwei wurde ich in der vorletzten Links innen ausgebremst, konnte zwei Runden später jedoch Ende Start/Ziel wieder vorbeigehen. Das Feld vor baute seinen Vorsprung langsam aus. Irgendwie setzte mein Laptimer aus und ich hatte echt kein Gefühl wie ich mich schlug. Nach 10 Runden und einigen wenigen Überrundungen erblickte ich die schwarz-weiß-karierte Flagge. Auf Platz 7 gestartet, auf 7 reingekommen, alles gut gelaufen. Wären die vier R6 Cuppies nicht gewesen, hätte ich auf dem Podest gestanden, dann eben beim nächsten Mal, die Pokale waren jedenfalls beneidenswert groß.
In knapp zwei Wochen gehts dann zu den Sportbike Masters nach Most, mal sehen wie es dort läuft.
Sonntag, 22. Juli 2012
Automobilklub Wielkopolski
Nein das ist nicht das polnische Pendant des ADAC, sondern der Veranstalter der "Speed Days" der Rennsrtrecke Tor Poznan.
5 Jahre ist die letzte Begegnung mit der in ruhiger Lage, vor den Toren Poznans, direkt am Flughafen gelegenen Rennstrecke Tor Poznan nun bereits her.
Strenge Lärmvorschriften machten es den alteingesessenen deutschen Veranstaltern unmöglich dort Renntrainings zu veranstalten.
Wenns kein deutscher macht, dann halt ein polnischer. Am 22. Juni war es nun soweit.
Arndt aka Chefkoch hat bereits öfter an den "Speed Day" teilgenommen.
Anmeldung erfolgt per Email oder direkt vor Ort, Plätze waren auch noch ausreichend vorhanden. Kosten tut der Spaß 540 Zloty, umgerechnet 130€.
Transponder inbegriffen. Gefahren wird 8x20min.
Wer keinen Schlafplatz hat kann dort im Automobilklub ein Zimmer mieten. Für uns hat ein Dreibettzimmer 48€ gekostet.
Über Zustand und Ausstattung kann ich mich nur positiv äußern.
5 Jahre ist es nun auch her, dass ich in einem Rennen bei Brandt Racing Berlin meine Bestzeit von 1:43.44min gefahren bin, damals noch auf einer recht serienmäßigen 2003er R6.
Die Zielsetzung war klar, schneller werden und die Serie der Zeitenverbesserung auf jeder Rennstrecke fortsetzen.
Das Wetter war perfekt, vormittags nahezu wolkenlos bei etwas über 20°C.
Für Turn 1 war hinten ein angefahrener Supercorsa Sc1 montiert. Richtig wohl habe ich mich nicht gefühlt, eine 1:46.9min war trotzdem drin.
Nach dem Turn war auch klar warum, rechts war der Reifen völlig zerfetzt. Ein weiterer Turn mit diesem Reifen ausgeschlossen.
Gut dass ich noch einen Moto2 Slick dabei hatte.
So richtig wohl fühlte ich mich aber immer noch nicht, gerade in links Kurven hatte ich ein sehr schwammiges Gefühl.
Irgendwie kam ich dann doch noch mit klar und im Turn 4 konnte ich nachlegen, eine neue Bestmarke von 1:43.3min stand nun auf der Uhr.
In den Turns am Nachmittag konnte ich keine Zeitenverbesserung mehr verbuchen. Irgendwie hatte ich mir mehr ausgerechnet.
Obs dieses Jahr nochmal klappt, kann ich nicht sagen.
Eine Reise wert ist Poznan definitiv und wenns nochmal klappen sollte, dann fallen die Zeiten weiter... Versprochen!
Wie immer, Bilder und Videos folgen.
5 Jahre ist die letzte Begegnung mit der in ruhiger Lage, vor den Toren Poznans, direkt am Flughafen gelegenen Rennstrecke Tor Poznan nun bereits her.
Strenge Lärmvorschriften machten es den alteingesessenen deutschen Veranstaltern unmöglich dort Renntrainings zu veranstalten.
Wenns kein deutscher macht, dann halt ein polnischer. Am 22. Juni war es nun soweit.
Arndt aka Chefkoch hat bereits öfter an den "Speed Day" teilgenommen.
Anmeldung erfolgt per Email oder direkt vor Ort, Plätze waren auch noch ausreichend vorhanden. Kosten tut der Spaß 540 Zloty, umgerechnet 130€.
Transponder inbegriffen. Gefahren wird 8x20min.
Wer keinen Schlafplatz hat kann dort im Automobilklub ein Zimmer mieten. Für uns hat ein Dreibettzimmer 48€ gekostet.
Über Zustand und Ausstattung kann ich mich nur positiv äußern.
5 Jahre ist es nun auch her, dass ich in einem Rennen bei Brandt Racing Berlin meine Bestzeit von 1:43.44min gefahren bin, damals noch auf einer recht serienmäßigen 2003er R6.
Die Zielsetzung war klar, schneller werden und die Serie der Zeitenverbesserung auf jeder Rennstrecke fortsetzen.
Das Wetter war perfekt, vormittags nahezu wolkenlos bei etwas über 20°C.
Für Turn 1 war hinten ein angefahrener Supercorsa Sc1 montiert. Richtig wohl habe ich mich nicht gefühlt, eine 1:46.9min war trotzdem drin.
Nach dem Turn war auch klar warum, rechts war der Reifen völlig zerfetzt. Ein weiterer Turn mit diesem Reifen ausgeschlossen.
Gut dass ich noch einen Moto2 Slick dabei hatte.
So richtig wohl fühlte ich mich aber immer noch nicht, gerade in links Kurven hatte ich ein sehr schwammiges Gefühl.
Irgendwie kam ich dann doch noch mit klar und im Turn 4 konnte ich nachlegen, eine neue Bestmarke von 1:43.3min stand nun auf der Uhr.
In den Turns am Nachmittag konnte ich keine Zeitenverbesserung mehr verbuchen. Irgendwie hatte ich mir mehr ausgerechnet.
Obs dieses Jahr nochmal klappt, kann ich nicht sagen.
Eine Reise wert ist Poznan definitiv und wenns nochmal klappen sollte, dann fallen die Zeiten weiter... Versprochen!
Wie immer, Bilder und Videos folgen.
Donnerstag, 28. Juni 2012
Festival Italia
Gleich vorweg, nein, ich nenne keine Italienerin mein eigen... Im Rahmen des Festival Italia sollten Lauf 5 und 6 der Sportbike Masters in Oschersleben stattfinden.
Die Fahrzeit war am 23. und 24. Juni Recht knapp bemessen. 3 Qualis am Samstag und ein Rennen sowie 2 Warmups und ein Rennen am Sonntag.
Dort wurde einiges aufgefahren. Sport1 MotoGP Moderator Edgar Mielke, Nina Prinz, Dario Giusepetti.
Ein extra Panigale Shootout zwischen Prinz und Giusepetti.
Zum ersten Turn hatte ich hinten noch einen D211GP drauf aus Schleiz. So richtig wohl fühlte ich mich nicht und kam auf keine vernünftige Zeiten. Nach dem Turn zeigte sich ein ziemlich zerfetzter Dunlop, kein Wunder also dass nicht allzu viel ging.
Im zweiten Turn auf Diablo Supercorsa gewechselt und die Welt sah schon anders aus, 1:38.5min auf der Uhr. Schon ok aber noch verbesserungsfähig.
Im Turn drei und letzten Quali nochmal alles versucht aber nur wenige freie Runden erwischt, Ergebnis eine 1:37.7min. Eine Sekunde langsamer als die Bestzeit aus 2010. Aber da geht noch was. Mit dieser Zeit stand ich auf Startplatz 9, rechts außen. Ideale Bedingungen für den Start. 5 der vor mir liegenden Fahrer lagen innerhalb einer Sekunde, da geht was.
Das Rennen
Puls auf 180, Ampel schaltet auf rot, 6500U/min auf dem Drehzahlmesser, lange Rotphase, dann Ampel aus, Kupplungs schnalzen lassen und Vortrieb. Drei Gänge durchladen. Guter Start meinerseits. Die Außenlinie macht sich bezahlt und noch vor der ersten rechts kassiere ich vier Fahrer. Platz 5. Wow, jetzt kanns aber nicht mehr lange dauern bis mich der erste überholt, egal, Gas Gas Gas. Das Feld vor mir setzt sich nach und nach ab, leider zu schnell für mich.
Eingangs Start/ Ziel hatte ich gegen Rennmitte das Gefühl einen Zweizylindersound zu vernehmen, mhhhh, kann doch nicht sein. Zwei Runden später werde ich auf der Start/Ziel Gerade von einer 749 kassiert, die wohl alles andere als serienmäßig war. Also jetzt Platz 6. Ich kann aber locker dran bleiben und bin in einigen Abschnitten deutlich schneller, kann aber nicht überholen.
Kurz vor Rennende geraten noch Nadine Heberlein und ein übermotivierter dänischer Fahrer aneinander und machen einen Ausflug ins Kies. Nun Platz 4. Auf dem Weg zur letzten Runde auf Start/Ziel verliert die Duc massiv an Speed und ich kann vorbeigehen, lag wohl an technischen Problemen und ich komme tatsächlich als echter dritter über die Ziellinie. Bestes Saisonergebnis bei Art-Motor. Meine bisherige Bestzeit konnte ich um zwei Zehntel unterbieten auf eine 1:36.614min. Weniger als ich mir erhofft habe, aber es sollte ja schließlich noch ein Rennen am Sonntag anstehen...
Der eingekaufter MotoGP Reporter Edgar Mielke empfängt uns Eingang der Boxengasse. Und dann werde ich auch noch interviewt, oh Gott wie peinlich.
Die Siegerehrung am Abend lief dann mal ganz anders ab als sonst. Zu klassischen Klängen eines Streichorchesters wurden die Pokale verliehen. Das hatte schon etwas Stil.
Sonntag
Für den zweiten Renntag standen noch zwei Warmups sowie das Rennen an.
Nebenbei gabs noch ein Panigale Shootout zwischen Prinz und Giusepetti. Jeder hatte zwei völlig freie Runden um eine möglichst gute Zeit in den Asphalt zu brennen. Dario konnte eine 1:27.7min hinzaubern und Nina eine 1:30 irgendwas. Für eine Serienmaschine ganz ordentlich.
Das Wetter ließ sich auch nicht in die Karten schauen wie es zum Rennen werden sollte. Die Wetterapp prognostizierte Regen. Das Rennen war für 16:25 angesetzt. Um 15Uhr war es immer noch trocken, jedoch zogen dicke Wolken auf und der eine oder andere Tropfen kam herunter, aber nichts wildes.
Noch gute 30min bis zum Start, die Entscheidung die Trockenreifen reinzustecken stand fest.
Jetzt noch die Klasse der ProBears. Den Start nur nebenbei mitbekommen wurde das Rennen nach wenigen Runden abgebrochen, schwerer Sturz Eingang Start/Ziel. Diverse Rettungswagen standen um die Unfallstelle. 15min später landete der Rettungshubschrauber direkt auf der Piste. Das musste wohl wirklich ernst um den Fahrer stehen. Wenige Minuten später wurden die Fahrer der ausstehenden Rennen zum Tower und zu einer Besprechung gerufen. Dabei wurde gefragt ob noch gewartet werden soll und die Rennen verzögert starten oder abgebrochen werden soll. Klasse SSP wollte fahren, SBK nicht. Auf Drängen von Edgar Mielke wurde die Veranstaltung abgebrochen, mit der Aussicht den Lauf in Most nachzuholen.
Wir alle hoffen auf eine baldige Genesung des verunfallten Ducati Piloten. Über den Gesundheitszustand habe ich jedoch keine Informationen.
5 Stunden gewartet und dann doch Heim.
Die nächsten Läufe finden dann in Most statt, hoffentlich gehts dann mit den Platzierungen genauso weiter...
Donnerstag, 14. Juni 2012
German TT Schleizer Dreieck
Vom 9.-10. Juni standen Lauf 3 und 4 bei den Sportbike Masters auf dem Programm.
Der Wetterbericht sagte eher mittelmäßiges Wetter voraus. Bereits am Freitag habe ich das Freie Fahren wahrgenommen. 4 Turns bei bestem Wetter. Schon jetzt konnte ich eine 1:38.5min für mich verbuchen und war somit schon jetzt eine Zehntel schneller als im letzten Jahr.
Tag 2:
Qualis standen nun auf dem Programm und als Abschluss des Tages ein Rennen bei der IBPM. Erstes Quali eine 1:37.9. Wow und da geht noch was... Quali 2 eine 1:37.0min. So langsam läufts. Im dritten Quali erwischte ich leider keine freie Runde mehr, somit gab es leine Zeitenverbesserung mehr. Nun das Rennen der IBPM.
Nur Startplatz 21 durch eine 1:38er Qualizeit. Startreihe 9 ganz rechts. Leider verlief der Start nicht ganz so wie gewünscht. Ein R6 Fahrer hob direkt vor mir stehend kurz vor Startbeginn die Hand, sofort wurde die gelbe Flagge geschwenkt, für einen Startabbruch war es nun jedoch zu spät. Er versuchte sich noch Richtung Boxenmauer zu bewegen, leider zu spät. Die Ampel ging aus und das Rennen los, mit etwas Verzögerung nahm nun auch ich das Rennen auf und fuhr rechts an dem stehengebliebenen R6 Piloten vorbei und verlor einige Plätze. Glücklicher Weise kamen alle gut an dem Stehenbleiber vorbei.
Dann lief ich auf einen R6 Piloten auf, in einigen Abschnitten war ich deutlich schneller, schaffte es aber nicht ihn zu überholen. Die anstehenden Überrundungen gingen recht problemlos vonstatten.
Am Ende des Rennens standen eine 1:36.323 auf der Uhr und ein Platz 16. Mehr war echt nicht drin in diesem echt starkem Feld. Die Spitze fuhr 1:30er Zeiten.
Tag 3:
Noch zweimal das Training genutzt ging es jetzt zum Start. Reihe 3 Startplatz 9, ganz rechts. Schon besser.
Es gibt doch noch Wunder und so erwischte ich einen doch recht guten Start und machte Plätze gut, am Buchhübel gings direkt weiter mit überholen. Kurz vor Start/Ziel wurde ich jedoch auch nocheinmal geschnupft.
Das Feld vor mir zog Meter für Meter davon. Hinter mir war aber auch nichts, dessen war ich mir bewusst. So hab ich meine schnellste Zeit in Runde zwei gefahren, eine 1:36.056. Dabei wollte ich die 1:35min so sehr. Neben dieser sehr erfreulichen Bestzeit kam ich auch als 5. ins Ziel.
Jetzt war etwas Zeit zur Erholung bis zum nächsten Lauf.
Startaufstellung sollte die gleiche sein.
Das ganze Wochenende praktisch exzellentes Wetter gehabt sollte es kurz vor dem Rennen doch noch ganz anders wegen.
Bereits bei der Klasse vor mir begann es zu regnen und das Rennen wurde verschoben. Genauso sollte es dann auch in der SSP Open werden. Es begann zu regnen und nach der Einrollrunde wurde das Rennen um 15min verschoben. Der Reifenpoker begann, die ersten standen bereits auf Regenreifen da. Ich war da noch optimistisch, dass es wieder abtrocknen könnte. Die große dicke schwarze Wolke war auch schon so gut wie vorbeigezogen als es doch noch heftiger wurde. Naja, nun ist es eh zu spät. Also raus in die Startaufstellung. Das Starterfeld war jetzt recht dezimiert. Einige Fahrer standen wie ich auf Trockenreifen, die meisten auf Regenreifen.
Direkt am Start schnappte ich mir einen ebenfalls auf Trockenreifen besohlten R6 Fahrer. Die Regenreifenfahrer zogen nach und nach davon, aber nicht so schnell wie gedacht. Dann konnte ich an Nadine Heberlein, ebenfalls auf Trockenreifen vorbeigehen. Dann sie wieder an mir vorbei, dann ich wieder und so sollte es bleiben. Nun fuhr ich ein recht einsames Rennen. Ich hatte auch genug Zeit um nach hinten zu schauen, also bloß kein Risiko mehr eingehen.
Es war ein richtiger Eiertanz. Einige Abschnitte sahen trocken aus, waren es aber nicht. Die Sonne kam auch heraus und Runde für Runde purzelten die Zeiten. Egal, bloß ankommen und Punkte mitnehmen.
Kurz vor Rennende wurde ich von dem führenden Fahrer auf Regenreifen überrundet, das erste mal für mich.
Schade, mit Regenreifen wäre ich viel viel schneller gewesen, naja seis drum.
Als Ergebnis konnte ich dann Rang 4 für mich verbuchen, besser als im Trockenrennen.
Diese Veranstaltung war echt der Hammer, Schleiz ist ganz einfach so ziemlich die geilste Strecke überhaupt. Im nächsten Jahr kommt die 1:35min, so viel steht schonmal fest.
In knapp zwei Wochen stehen Lauf 5 und 6 in Oschersleben auf dem Programm, mal schauen was dort zeitentechnisch so geht. Dieses Jahr konnte ich mich bis jetzt auf jeder Strecke verbessern, das darf auch so weitergehen.
Ergebnisse im Kurzüberblick:
IBPM Lauf 1: Rang 16
Sportbike Masters Lauf 3: Rang 5
Sportbike Masters Lauf 4: Rang 4
neue Bestzeit: 1:36.323
Bilder und Videos folgen...
Der Wetterbericht sagte eher mittelmäßiges Wetter voraus. Bereits am Freitag habe ich das Freie Fahren wahrgenommen. 4 Turns bei bestem Wetter. Schon jetzt konnte ich eine 1:38.5min für mich verbuchen und war somit schon jetzt eine Zehntel schneller als im letzten Jahr.
Tag 2:
Qualis standen nun auf dem Programm und als Abschluss des Tages ein Rennen bei der IBPM. Erstes Quali eine 1:37.9. Wow und da geht noch was... Quali 2 eine 1:37.0min. So langsam läufts. Im dritten Quali erwischte ich leider keine freie Runde mehr, somit gab es leine Zeitenverbesserung mehr. Nun das Rennen der IBPM.
Nur Startplatz 21 durch eine 1:38er Qualizeit. Startreihe 9 ganz rechts. Leider verlief der Start nicht ganz so wie gewünscht. Ein R6 Fahrer hob direkt vor mir stehend kurz vor Startbeginn die Hand, sofort wurde die gelbe Flagge geschwenkt, für einen Startabbruch war es nun jedoch zu spät. Er versuchte sich noch Richtung Boxenmauer zu bewegen, leider zu spät. Die Ampel ging aus und das Rennen los, mit etwas Verzögerung nahm nun auch ich das Rennen auf und fuhr rechts an dem stehengebliebenen R6 Piloten vorbei und verlor einige Plätze. Glücklicher Weise kamen alle gut an dem Stehenbleiber vorbei.
Dann lief ich auf einen R6 Piloten auf, in einigen Abschnitten war ich deutlich schneller, schaffte es aber nicht ihn zu überholen. Die anstehenden Überrundungen gingen recht problemlos vonstatten.
Am Ende des Rennens standen eine 1:36.323 auf der Uhr und ein Platz 16. Mehr war echt nicht drin in diesem echt starkem Feld. Die Spitze fuhr 1:30er Zeiten.
Tag 3:
Noch zweimal das Training genutzt ging es jetzt zum Start. Reihe 3 Startplatz 9, ganz rechts. Schon besser.
Es gibt doch noch Wunder und so erwischte ich einen doch recht guten Start und machte Plätze gut, am Buchhübel gings direkt weiter mit überholen. Kurz vor Start/Ziel wurde ich jedoch auch nocheinmal geschnupft.
Das Feld vor mir zog Meter für Meter davon. Hinter mir war aber auch nichts, dessen war ich mir bewusst. So hab ich meine schnellste Zeit in Runde zwei gefahren, eine 1:36.056. Dabei wollte ich die 1:35min so sehr. Neben dieser sehr erfreulichen Bestzeit kam ich auch als 5. ins Ziel.
Jetzt war etwas Zeit zur Erholung bis zum nächsten Lauf.
Startaufstellung sollte die gleiche sein.
Das ganze Wochenende praktisch exzellentes Wetter gehabt sollte es kurz vor dem Rennen doch noch ganz anders wegen.
Bereits bei der Klasse vor mir begann es zu regnen und das Rennen wurde verschoben. Genauso sollte es dann auch in der SSP Open werden. Es begann zu regnen und nach der Einrollrunde wurde das Rennen um 15min verschoben. Der Reifenpoker begann, die ersten standen bereits auf Regenreifen da. Ich war da noch optimistisch, dass es wieder abtrocknen könnte. Die große dicke schwarze Wolke war auch schon so gut wie vorbeigezogen als es doch noch heftiger wurde. Naja, nun ist es eh zu spät. Also raus in die Startaufstellung. Das Starterfeld war jetzt recht dezimiert. Einige Fahrer standen wie ich auf Trockenreifen, die meisten auf Regenreifen.
Direkt am Start schnappte ich mir einen ebenfalls auf Trockenreifen besohlten R6 Fahrer. Die Regenreifenfahrer zogen nach und nach davon, aber nicht so schnell wie gedacht. Dann konnte ich an Nadine Heberlein, ebenfalls auf Trockenreifen vorbeigehen. Dann sie wieder an mir vorbei, dann ich wieder und so sollte es bleiben. Nun fuhr ich ein recht einsames Rennen. Ich hatte auch genug Zeit um nach hinten zu schauen, also bloß kein Risiko mehr eingehen.
Es war ein richtiger Eiertanz. Einige Abschnitte sahen trocken aus, waren es aber nicht. Die Sonne kam auch heraus und Runde für Runde purzelten die Zeiten. Egal, bloß ankommen und Punkte mitnehmen.
Kurz vor Rennende wurde ich von dem führenden Fahrer auf Regenreifen überrundet, das erste mal für mich.
Schade, mit Regenreifen wäre ich viel viel schneller gewesen, naja seis drum.
Als Ergebnis konnte ich dann Rang 4 für mich verbuchen, besser als im Trockenrennen.
Diese Veranstaltung war echt der Hammer, Schleiz ist ganz einfach so ziemlich die geilste Strecke überhaupt. Im nächsten Jahr kommt die 1:35min, so viel steht schonmal fest.
In knapp zwei Wochen stehen Lauf 5 und 6 in Oschersleben auf dem Programm, mal schauen was dort zeitentechnisch so geht. Dieses Jahr konnte ich mich bis jetzt auf jeder Strecke verbessern, das darf auch so weitergehen.
Ergebnisse im Kurzüberblick:
IBPM Lauf 1: Rang 16
Sportbike Masters Lauf 3: Rang 5
Sportbike Masters Lauf 4: Rang 4
neue Bestzeit: 1:36.323
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