Langsam aber stetig gehts voran. Dank passendem Schwungradabzieher ging die Lima am alten sowie neuen Motor spielend ab. Wegen der abgedrehten Lima ließ sich die Sicherungsschraube nur via Schlagschrauber lösen.
Bazzaz Kabelbaum wurde nun auch weitestgehend verlegt. Bei der Montage des Quickshifters fiel mir dann auf, dass die Schaltstange auf Serienniveau liegt, somit kann ich diese erstmal kürzen und ein Gewinde einschneiden.
Dieses Problem ist erledigt, hab mir noch schnell ein Gewindeschneidset gekauft und mein Bruder hat glücklicher Weise eine Ständerbohrmaschine, wieder was dazu gelernt.
Dafür gehts weiter mit Elektrik Problemen. Diverse Fehlermeldungen erscheinen im Display. Auch dieses Problem gehört nun der Vergangenheit an. Scheint nur ein Steckerwackler gewesen zu sein.
Heute Abend wurde dem Biest Leben eingehaucht und nach ein paar Verschluckern fauchte es bereits recht angriffslustig.
Die Vorfreude auf das erste Rollout am 21. April in Groß Dölln wird immer größer...
Hier der aktuelle To-Do-Liste
-Kühlflüssigkeit erneuern - erledigt
-Bremsflüssigkeit erneuern - erledigt
-Motoröl wechseln
-Lichtmaschine raus - erledigt
-Bazzaz rein - erledigt
-diverse Kleinigkeiten
Mittwoch, 10. April 2013
Dienstag, 26. März 2013
Gewusst wie...
Ein Hoch auf den Erfinder des Katalytofens, es wurde sogar so kuschlig warm in der Garage, dass ich die Tür offen lassen musste und um einer eventuellen Kohlenmonoxidvergiftung zu entgehen. Da ich diese Zeilen hier verfassen kann, hab ich die Aktion wohl überlebt...
Ganz Erfolglos war das Ganze auch nicht:
-Gabel ist drin samt Stummel
-schonmal beide Räder reingesteckt
-Ritzel von altem und neuen Motor hab ich auch ohne Kette abbekommen
-Thermostat am neuen Motor bearbeitet
Was noch übrig bleibt:
-Kühlflüssigkeit erneuern
-Bremsflüssigkeit erneuern
-Motoröl wechseln
-Lichtmaschine raus
-Bazzaz rein
-diverse Kleinigkeiten
Ganz Erfolglos war das Ganze auch nicht:
-Gabel ist drin samt Stummel
-schonmal beide Räder reingesteckt
-Ritzel von altem und neuen Motor hab ich auch ohne Kette abbekommen
-Thermostat am neuen Motor bearbeitet
Was noch übrig bleibt:
-Kühlflüssigkeit erneuern
-Bremsflüssigkeit erneuern
-Motoröl wechseln
-Lichtmaschine raus
-Bazzaz rein
-diverse Kleinigkeiten
Freitag, 1. März 2013
Der Countdown läuft
Die frühlingshaften Temperaturen sorgten dafür, dass ich mir nun doch einmal Zeit nahm und in der Garage vorbei schaute, und da ich schonmal da war, konnte die frohe Bauerei nun auch gleich beginnen.
Der alte Motor ist nun schonmal draußen. Ebenso das TTX Federbein, dafür ist das gute WP Stück jetzt drin. Alle Umlenkhebel wurden mal wieder gereinigt und alle Schrauben gut gefettet.
Das ist das Ergebnis nach knapp 3 Stunden Arbeit...
Der alte Motor ist nun schonmal draußen. Ebenso das TTX Federbein, dafür ist das gute WP Stück jetzt drin. Alle Umlenkhebel wurden mal wieder gereinigt und alle Schrauben gut gefettet.
Das ist das Ergebnis nach knapp 3 Stunden Arbeit...
Am Wochenende gehts vielleicht weiter.
Mittwoch, 6. Februar 2013
Ende der Winterdepri
Nach langer Abstinenz des Schreibens, nun wieder ein Lebenszeichen... In dieser Zeit war ich nicht ganz untätig und habe mir das eine oder andere Gimmick fürs Bike besorgt.
So kommen folgende Errungenschaften in 2013 zum Einsatz:
Bazzaz TC, ZFI, QS statt dem PC5 Autotune mit dem ich nicht ganz so zufrieden war, dieses soll dann noch abgestimmt werden.
Öhlins fliegt raus, dafür kommt eine Seriengabel mit WP Closed Cartridge rein sowie ein WP Federbein.
Desweiteren hab ich mir einen Motor mit geringer Laufleistung besorgt, dieser soll dann noch, falls ich diese günstig bekomme, mit YEC Nockenwellen ausgerüstet werden, kann aber auch erstmal serienmäßig bleiben.
Für die Beatmung kommt ein DNA Luftfilter statt ein BMC zum Einsatz, was wahrscheinlich nichts ändern wird.
Statt der RJ11 Schwinge findet eine vom RJ15 Modell Verwendung.
Eine leichte hintere Fitze Tuning Bremsscheibe hat ebenfalls den Weg an mein Bike gefunden.
Der unschöne und nicht ganz leise BOS Endtopf wird mit einem hoffentlich ohrenfreundlicheren Pendant aus dem Hause Akrapovic ersetzt.
So kommen folgende Errungenschaften in 2013 zum Einsatz:
Bazzaz TC, ZFI, QS statt dem PC5 Autotune mit dem ich nicht ganz so zufrieden war, dieses soll dann noch abgestimmt werden.
Öhlins fliegt raus, dafür kommt eine Seriengabel mit WP Closed Cartridge rein sowie ein WP Federbein.
Desweiteren hab ich mir einen Motor mit geringer Laufleistung besorgt, dieser soll dann noch, falls ich diese günstig bekomme, mit YEC Nockenwellen ausgerüstet werden, kann aber auch erstmal serienmäßig bleiben.
Für die Beatmung kommt ein DNA Luftfilter statt ein BMC zum Einsatz, was wahrscheinlich nichts ändern wird.
Statt der RJ11 Schwinge findet eine vom RJ15 Modell Verwendung.
Eine leichte hintere Fitze Tuning Bremsscheibe hat ebenfalls den Weg an mein Bike gefunden.
Der unschöne und nicht ganz leise BOS Endtopf wird mit einem hoffentlich ohrenfreundlicheren Pendant aus dem Hause Akrapovic ersetzt.
Biketoberfest in Oschersleben
Zum Saisonabschluss sollte es nach Oschersleben für die letzten beiden Läufe der Sportbike Masters gehen.
Der Wetterbericht sagte durchweg gutes Wetter voraus, so sollten die Regenreifen Zuhause bleiben.
Samstag
In den Morgenstunden war ich doch noch sehr sehr frisch und bedingt durch einen schlecht angefahrenen Reifen wollten die Zeiten in den ersten beiden Qualis auch kaum unter die 1:40er Marke fallen.
So ganz sicher war ich mir bis dahin nicht obs wirklich am Reifen oder an der mangelnden Motivation liegt. Vizemeister ist in trockenen Tüchern, stürzen wollte ich zum Saisonabschluss auch nicht mehr.
Dann im dritten Quali auf anderen Reifen sah die Welt schon ganz anders aus, Zeiten purzelten kontinuierlich aus eine 1:37.7min. Eine Sekunde hinter meiner alten Bestmarke. Das bedeutet Startplatz 9, rechts außen fürs Rennen. Alles gut.
Kurz vor dem Rennen wurde es immer windiger und fiese dunkle Regenwolken zogen auf. Es begann hier und da mal leicht zu Regnen und dann Rennen wurde um 20min verschoben und auf 10min plus 1 Runde verkürzt. Im Rennen kamen nur sehr vereinzelt ein paar Tropfen runter.
Den Start erwischte ich recht optimal, ein vor mir liegender Fahrer allerdings eher gar nicht und ich musste das Gas lupfen um nicht reinzurauschen. Trotzdem konnte ich bis zur Hasseröder einige Plätze gutmachen.
Vor mir veraschiedeten sich dann einige Fahrer ins Kies oder musste die weite Linie gehen und ich konnte durchschlüpfen.
Nach ca. 7 Runden standen die ersten Überrundungen an. An einem Fahrer kam ich nicht ganz so schnell vorbei und so wurde ich von einer MV Agusta F3 sowie einer R6 gebügelt. Die MV war dann auch recht schnell weg. An der R6 konnte ich dran bleiben. Trotz einiger Überholmanöver im Shell-S konnte ich nicht vorbeigehen, wollte aber auch nichts riskieren.
So kam ich dann auf Position 6 ins Ziel, gar nicht so schlecht für das diesmal sehr starke Feld. abzüglich Gaststarter und SSP-B Fahrer sogar Platz 4. Zeiten waren jetzt zwar nicht so pralle, aber auch nicht bei den anderen Fahrern bedingt durch die sehr kühlen Bedingungen und so konnte ich an meine alte Marke vom Festival Italia nicht heranreichen.
Sonntag
Das erste Warmup ließ ich spontan aus, das war mir dann doch zuuu kalt.
In der Mittagspause gabs noch ein kleines Beschleunigungsrennen mit historischen Motorrädern, dass von Wheelie Konni gestartet wurde.
Zum Rennen, wieder einmal kam ich recht gut vom Fleck. An der Spitze konnte ich eine Weile dran bleiben und meine bisherige Bestzeit auf 1:36.073min herunter schrauben.
Ins Ziel kam ich an 5. Position, abzüglich SSP-B Fahrer und Gaststarter macht das Platz 2. Wieder einmal alles gut gelaufen.
Fazit 2012
So eine gute Saison hatte ich noch nicht, Zeiten sind kontinuierlich gepurzelt, Rennen waren professionell und haben echt Spaß gemacht. Ob es in 2013 eine Rückkehr in die Art-Motor Sportbike Masters geben wird, steht leider in den Sternen. Die Teilnehmeranzahl in der SSP Open war ja doch eher mau und die Gegner in Schlagdistanz daher ebenso gering. Wir werden sehen...
Der Wetterbericht sagte durchweg gutes Wetter voraus, so sollten die Regenreifen Zuhause bleiben.
Samstag
In den Morgenstunden war ich doch noch sehr sehr frisch und bedingt durch einen schlecht angefahrenen Reifen wollten die Zeiten in den ersten beiden Qualis auch kaum unter die 1:40er Marke fallen.
So ganz sicher war ich mir bis dahin nicht obs wirklich am Reifen oder an der mangelnden Motivation liegt. Vizemeister ist in trockenen Tüchern, stürzen wollte ich zum Saisonabschluss auch nicht mehr.
Dann im dritten Quali auf anderen Reifen sah die Welt schon ganz anders aus, Zeiten purzelten kontinuierlich aus eine 1:37.7min. Eine Sekunde hinter meiner alten Bestmarke. Das bedeutet Startplatz 9, rechts außen fürs Rennen. Alles gut.
Kurz vor dem Rennen wurde es immer windiger und fiese dunkle Regenwolken zogen auf. Es begann hier und da mal leicht zu Regnen und dann Rennen wurde um 20min verschoben und auf 10min plus 1 Runde verkürzt. Im Rennen kamen nur sehr vereinzelt ein paar Tropfen runter.
Den Start erwischte ich recht optimal, ein vor mir liegender Fahrer allerdings eher gar nicht und ich musste das Gas lupfen um nicht reinzurauschen. Trotzdem konnte ich bis zur Hasseröder einige Plätze gutmachen.
Vor mir veraschiedeten sich dann einige Fahrer ins Kies oder musste die weite Linie gehen und ich konnte durchschlüpfen.
Nach ca. 7 Runden standen die ersten Überrundungen an. An einem Fahrer kam ich nicht ganz so schnell vorbei und so wurde ich von einer MV Agusta F3 sowie einer R6 gebügelt. Die MV war dann auch recht schnell weg. An der R6 konnte ich dran bleiben. Trotz einiger Überholmanöver im Shell-S konnte ich nicht vorbeigehen, wollte aber auch nichts riskieren.
So kam ich dann auf Position 6 ins Ziel, gar nicht so schlecht für das diesmal sehr starke Feld. abzüglich Gaststarter und SSP-B Fahrer sogar Platz 4. Zeiten waren jetzt zwar nicht so pralle, aber auch nicht bei den anderen Fahrern bedingt durch die sehr kühlen Bedingungen und so konnte ich an meine alte Marke vom Festival Italia nicht heranreichen.
Sonntag
Das erste Warmup ließ ich spontan aus, das war mir dann doch zuuu kalt.
In der Mittagspause gabs noch ein kleines Beschleunigungsrennen mit historischen Motorrädern, dass von Wheelie Konni gestartet wurde.
Zum Rennen, wieder einmal kam ich recht gut vom Fleck. An der Spitze konnte ich eine Weile dran bleiben und meine bisherige Bestzeit auf 1:36.073min herunter schrauben.
Ins Ziel kam ich an 5. Position, abzüglich SSP-B Fahrer und Gaststarter macht das Platz 2. Wieder einmal alles gut gelaufen.
Fazit 2012
Mittwoch, 22. August 2012
Hitzeschlacht im Autodrom Most
Lauf 6, 7 und 8 der Sport Bike Masters sollten vom 18.-19. August in Most stattfinden.
3 Läufe, da der wegen einem schweren Rennunfall in Oschersleben nicht gefahrene Lauf nachgeholt werden sollte.
Der Wetterbericht sagte 30°C und mehr voraus, Regenreifen konnten also getrost Zuhause bleiben.
Samstag
Es standen zwei Qualis und der Nachhollauf aus Oschersleben auf dem Programm. Somit galt es keine Zeit zu verschwenden und gleich alles zu geben. 3 Jahre ist der letzte Besuch bereits her aber ich kann wieder schnell rein und ich konnte im Q1 eine 1:48.5min einfahren, zum Anfang gar nicht schlecht.
In Q2 wurde dann ein frischer Reifen montiert und die Zeiten puzelten weiter auf eine 1:47.9min
Für den Nachhollauf der gemeinsam mit der SBK gefahren wurde stand ich auf Startplatz 8.
Lauf 6
Der Start verlief recht optimal und auch die Durchfahrt der ersten Schikane verlief reibungslos. Das Feld vor mir setzte sich langsam ab, konnte aber in Sichtweite dran bleiben. Auch die Runden zeiten purzelten weiter auf eine 1:47.1min, immer noch zwei Zehntel hinter meiner alten Bestmarke.
Dann ging mir das Heck auf einer abgebundenen Ölspur vor dem Matadorbogen weg, nicht sicher ob es am möglicherweise aufreißenden Reifen oder doch an der nicht ganz optimal grippenden Strecke an dieser Stelle, ließ ich es nun ruhiger angehen und wurden noch von zwei 1000ern geschnupft, für die Wertung völlig egal.
So kam ich auf Position 3 ins Ziel.
Sonntag
Der Zeitplan sah folgendermaßen aus: 1 Warmup, Lauf 7, Lauf 8
Für das Warmup hab ich etwas mit der Geometrie am Bike gespielt sowie mir vorgenommen an einigen Stellen eine andere Linie zu wählen. Der Plan ging auf, jetzt konnte ich meine Bestzeit um zwei Zehntel auf eine 1:36.7min verbessern und im Rennen sollte noch was gehen.
Lauf 7
Jetzt ohne die 1000er stand ich auf Startplatz 4, mit in unserem Rennen waren ebenfalls die Pro Bears.
Ziel für dieses Rennen, Start gut erwischen, Platz 4 halten und auf dieser Position ins Ziel kommen.
Der Start glückte mir jedenfalls schonmal sehr gut und ich konnte mich an vierter Stelle einreihen. Eine Weile konnte ich noch am Führungstrio dranbleiben, Zeiten wurden auch immer besser, bis hin zu einer 1:46.506min, mein Zeil eine 45er Zeit zu fahren habe ich jedoch verpasst.
Wissentlich dass niemand dicht hinter mir sein kann, ließ ich es ab Rennmitte ruhiger angehen um Kraft und Reifen für Lauf 8 zu sparen. Und so kam ich wie vorhergesagt auf Platz 4 ins Ziel.
Lauf 8
Ralf Nosofsky der Polesetter ging gar nicht erst an den Start. Diesmal erwischte ich eher einen mittelmäßigen Start und wurde von zwei Fahrern geschnupft. Noch in der ersten Runde konnte ich einen Platz gut machen, in der nächsten einen weiteren und so lag ich an dritter Position. Wieder einmal zog das Feld vor mir nach und nach davon. Dann gegen Rennmitte stürzte der vor mir liegende R6 Pilot eingangs Start/Ziel. Somit Position 2. Wieder einmal war ich der Meinung, dass sich niemand direkt hinter mir befinden kann und so nahm ich das Tempo raus. Auf einmal wurde ich von Jason Van, Klasse SSP B, überholt. Dann muss ich wohl doch noch etwas nachlegen. Taktik sollte eigentlich sein, Gegner beobachten und kurz vor Rennende überholen. Doch so weit sollte es nicht kommen, nach wenigen Runden hob er die Hand und nahm Tempo raus, so dass ich überholen konnte. Ich dachte an einen technischem Defekt. Dann die schwarz-weiß-karierte Flagge und Position 2, wichtige Punkte in der Meisterschaft mitgenommen.
Als dann Jason in der Auslaufrunde an mir vorbei fuhr war ich doch etwas verwundert. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass er keinen Positionkampf wollte, da er in seiner Klasse vorne lag und deswegen wieder zurückgesteckt hat.
Schön wars mal wieder in Most, nächster Besuch wird wohl erst in der kommenden Saison anstehen.
Im Terminkalender stehen nun noch die letzte beiden Läufe beim Biketoberfest in Oschersleben.
Ergebnisse im Überblick
Lauf 6 - Platz 3
Lauf 7 - Platz 4
Lauf 8 - Platz 2
Bestzeit 1:46.506min
3 Läufe, da der wegen einem schweren Rennunfall in Oschersleben nicht gefahrene Lauf nachgeholt werden sollte.
Der Wetterbericht sagte 30°C und mehr voraus, Regenreifen konnten also getrost Zuhause bleiben.
Samstag
Es standen zwei Qualis und der Nachhollauf aus Oschersleben auf dem Programm. Somit galt es keine Zeit zu verschwenden und gleich alles zu geben. 3 Jahre ist der letzte Besuch bereits her aber ich kann wieder schnell rein und ich konnte im Q1 eine 1:48.5min einfahren, zum Anfang gar nicht schlecht.
In Q2 wurde dann ein frischer Reifen montiert und die Zeiten puzelten weiter auf eine 1:47.9min
Für den Nachhollauf der gemeinsam mit der SBK gefahren wurde stand ich auf Startplatz 8.
Lauf 6
Der Start verlief recht optimal und auch die Durchfahrt der ersten Schikane verlief reibungslos. Das Feld vor mir setzte sich langsam ab, konnte aber in Sichtweite dran bleiben. Auch die Runden zeiten purzelten weiter auf eine 1:47.1min, immer noch zwei Zehntel hinter meiner alten Bestmarke.
Dann ging mir das Heck auf einer abgebundenen Ölspur vor dem Matadorbogen weg, nicht sicher ob es am möglicherweise aufreißenden Reifen oder doch an der nicht ganz optimal grippenden Strecke an dieser Stelle, ließ ich es nun ruhiger angehen und wurden noch von zwei 1000ern geschnupft, für die Wertung völlig egal.
So kam ich auf Position 3 ins Ziel.
Sonntag
Der Zeitplan sah folgendermaßen aus: 1 Warmup, Lauf 7, Lauf 8
Für das Warmup hab ich etwas mit der Geometrie am Bike gespielt sowie mir vorgenommen an einigen Stellen eine andere Linie zu wählen. Der Plan ging auf, jetzt konnte ich meine Bestzeit um zwei Zehntel auf eine 1:36.7min verbessern und im Rennen sollte noch was gehen.
Lauf 7
Jetzt ohne die 1000er stand ich auf Startplatz 4, mit in unserem Rennen waren ebenfalls die Pro Bears.
Ziel für dieses Rennen, Start gut erwischen, Platz 4 halten und auf dieser Position ins Ziel kommen.
Der Start glückte mir jedenfalls schonmal sehr gut und ich konnte mich an vierter Stelle einreihen. Eine Weile konnte ich noch am Führungstrio dranbleiben, Zeiten wurden auch immer besser, bis hin zu einer 1:46.506min, mein Zeil eine 45er Zeit zu fahren habe ich jedoch verpasst.
Wissentlich dass niemand dicht hinter mir sein kann, ließ ich es ab Rennmitte ruhiger angehen um Kraft und Reifen für Lauf 8 zu sparen. Und so kam ich wie vorhergesagt auf Platz 4 ins Ziel.
Lauf 8
Ralf Nosofsky der Polesetter ging gar nicht erst an den Start. Diesmal erwischte ich eher einen mittelmäßigen Start und wurde von zwei Fahrern geschnupft. Noch in der ersten Runde konnte ich einen Platz gut machen, in der nächsten einen weiteren und so lag ich an dritter Position. Wieder einmal zog das Feld vor mir nach und nach davon. Dann gegen Rennmitte stürzte der vor mir liegende R6 Pilot eingangs Start/Ziel. Somit Position 2. Wieder einmal war ich der Meinung, dass sich niemand direkt hinter mir befinden kann und so nahm ich das Tempo raus. Auf einmal wurde ich von Jason Van, Klasse SSP B, überholt. Dann muss ich wohl doch noch etwas nachlegen. Taktik sollte eigentlich sein, Gegner beobachten und kurz vor Rennende überholen. Doch so weit sollte es nicht kommen, nach wenigen Runden hob er die Hand und nahm Tempo raus, so dass ich überholen konnte. Ich dachte an einen technischem Defekt. Dann die schwarz-weiß-karierte Flagge und Position 2, wichtige Punkte in der Meisterschaft mitgenommen.
Als dann Jason in der Auslaufrunde an mir vorbei fuhr war ich doch etwas verwundert. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass er keinen Positionkampf wollte, da er in seiner Klasse vorne lag und deswegen wieder zurückgesteckt hat.
Im Terminkalender stehen nun noch die letzte beiden Läufe beim Biketoberfest in Oschersleben.
Lauf 6 - Platz 3
Lauf 7 - Platz 4
Lauf 8 - Platz 2
Bestzeit 1:46.506min
Mittwoch, 8. August 2012
Auf den Pfaden von Stoner und Co.
Nur kurz nachdem die MotoGP auf dem Sachsenring Station machte, entschloss ich mich relativ kurzfristig bei PZ Motorsport am 7. August mitzufahren. Am Tag zuvor wurde bereits gefahren, wegen schlechter Wettervorhersage entschied ich mich dagegen, was ein Fehler war, denn es blieb auch am Montag trocken.
Das Fahrerlager war voll mit IDM Trucks, die IDM hatte dort ihren eigenen Turn und blieb unter sich.
2x Freies Fahren, 2x Quali, 1x Warmup und ein Rennen standen auf dem Zeitplan.
Im ersten Turn konnte ich gleich eine 1:37min aufs Parkett legen. Dann in Runde 4 löste sich die eingeklebte Exupklappe und plötzlich fehlte Leistung, gerade so konnte ich mich in die Boxengasse retten.
Für Turn 2 war dieses Problem gelöst und es konnte weiter angegast werden. Und jetzt lief es, diverse 1:34er Zeiten hintereinander, meine alte 1:35er Marke ist also bereits jetzt schon gefallen, da geht noch was.
Jetzt stand das erste Quali an. Dafür hatte ich einen fast neuen D211GP montiert, nach zwei 35er Runden schmetterte ich eine unglaubliche 1:33.2 aufs Parkett. Eine Runde später ließ das Gefühl am Hinterrad abrupt nach. Das komplette Gegenteil zu den Runden zuvor. Nach drei Runden gings also wieder in die Box. Dann war der Grund ersichtlich, auf der linken Seite war der gute D211 völlig zerfetzt, der Luftdruck war wohl etwas zu hoch, naja, shit happens.
Fürs zweite Quali wieder den alten Reifen rein, aber auch der war langsam am Ende und so reichte es nur zu einer hohen 35er Zeit.
Mit meiner gewerteten Zeit stand ich auf Startplatz 7. Vor mir "nur" 4 R6-Cup Piloten und und zwei Lokalfavoriten.
Fürs Rennen konnte ich mir noch von einem Boxennachbarn einen KR108 organisieren und so gings dann auch ins Rennen.
Hab einen guten Start erwischt und konnte meine Position halten, das Feld vor mir setzte sich gleich minimal ab. In Runde zwei wurde ich in der vorletzten Links innen ausgebremst, konnte zwei Runden später jedoch Ende Start/Ziel wieder vorbeigehen. Das Feld vor baute seinen Vorsprung langsam aus. Irgendwie setzte mein Laptimer aus und ich hatte echt kein Gefühl wie ich mich schlug. Nach 10 Runden und einigen wenigen Überrundungen erblickte ich die schwarz-weiß-karierte Flagge. Auf Platz 7 gestartet, auf 7 reingekommen, alles gut gelaufen. Wären die vier R6 Cuppies nicht gewesen, hätte ich auf dem Podest gestanden, dann eben beim nächsten Mal, die Pokale waren jedenfalls beneidenswert groß.
2x Freies Fahren, 2x Quali, 1x Warmup und ein Rennen standen auf dem Zeitplan.
Im ersten Turn konnte ich gleich eine 1:37min aufs Parkett legen. Dann in Runde 4 löste sich die eingeklebte Exupklappe und plötzlich fehlte Leistung, gerade so konnte ich mich in die Boxengasse retten.
Für Turn 2 war dieses Problem gelöst und es konnte weiter angegast werden. Und jetzt lief es, diverse 1:34er Zeiten hintereinander, meine alte 1:35er Marke ist also bereits jetzt schon gefallen, da geht noch was.
Jetzt stand das erste Quali an. Dafür hatte ich einen fast neuen D211GP montiert, nach zwei 35er Runden schmetterte ich eine unglaubliche 1:33.2 aufs Parkett. Eine Runde später ließ das Gefühl am Hinterrad abrupt nach. Das komplette Gegenteil zu den Runden zuvor. Nach drei Runden gings also wieder in die Box. Dann war der Grund ersichtlich, auf der linken Seite war der gute D211 völlig zerfetzt, der Luftdruck war wohl etwas zu hoch, naja, shit happens.
Fürs zweite Quali wieder den alten Reifen rein, aber auch der war langsam am Ende und so reichte es nur zu einer hohen 35er Zeit.
Fürs Rennen konnte ich mir noch von einem Boxennachbarn einen KR108 organisieren und so gings dann auch ins Rennen.
Hab einen guten Start erwischt und konnte meine Position halten, das Feld vor mir setzte sich gleich minimal ab. In Runde zwei wurde ich in der vorletzten Links innen ausgebremst, konnte zwei Runden später jedoch Ende Start/Ziel wieder vorbeigehen. Das Feld vor baute seinen Vorsprung langsam aus. Irgendwie setzte mein Laptimer aus und ich hatte echt kein Gefühl wie ich mich schlug. Nach 10 Runden und einigen wenigen Überrundungen erblickte ich die schwarz-weiß-karierte Flagge. Auf Platz 7 gestartet, auf 7 reingekommen, alles gut gelaufen. Wären die vier R6 Cuppies nicht gewesen, hätte ich auf dem Podest gestanden, dann eben beim nächsten Mal, die Pokale waren jedenfalls beneidenswert groß.
In knapp zwei Wochen gehts dann zu den Sportbike Masters nach Most, mal sehen wie es dort läuft.
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