Montag, 16. Mai 2011

1. Lauf Seriensport Schleizer Dreieck 14.-15. Mai

Neben dem FIM Sidecar World Championship, der Superduke Battle, der Classic Superbike und der Elektrobike Weltmeisterschaft fand auch der erste Lauf der DSM statt.
Das erste Mal Seriensport und und Schleiz für mich. Starten sollte ich in der Klasse 7, SSP Open. Bis auf den Quickshifter, ist alles für Klasse 4 konform. Diese Veranstaltung setzt sich aus Der Dauerprüfung 1 am Samstag und der DP2 am Sonntag sowie dem Rennen zusammen.

Anmeldung und technische Abnahme gingen problemlos und zügig vonstatten. Dort bot sich auch mal die Gelegenheit das eigene Bike mal zu wiegen. Mit ca. 5-10l Sprit an Bord wiegt mein Bike 175kg, nicht soo schlecht.

Pünktlich um 17.20 Uhr begann die erste DP, meine Strategie die Strecke am schnellsten zu lernen indem ich mich an einen schnellen Fahrer ranhänge, ging nicht auf. Mit 80 Fahrern war dies einfach nicht möglich, schnellere Fahrer flogen praktisch an einem vorbei, während deutlich langsamere einen im Weg standen. An halbwegs freie Runden war nicht zu denken. Der Laptimer ließ schreckliches verlauten, Zeiten um 1.50min, am Ende der DP1 stand zumindestens eine 1:46er Zeit auf der Uhr, über 10 Sekunden langsamer als die schnellen in meiner Klasse, da muss noch was gehen.

Weiter gehts mit der DP2 am Sonntag um 8:00Uhr, bei gefühlt frostigen Temperaturen ging es in einem nicht mehr ganz so vollen Fahrerfeld weiter. So langsam kam ich auch mit der Strecke zurecht und die Zeiten purzelten langsam. Am Ende stand eine 1:40min auf dem Laptimer, nicht ganz zufrieden freute ich mich schon auf das Rennen.

Startplatz 11 von 11 Startern lassen nur ein Ziel zu, weiter nach vorne. Aufggrund der Regel des Seriensports, der der zuerst nennt, steht vorne, hatte ich mit meiner kurzfristigen Nennung nicht viel zu melden und durfte als letzter starten.
In einem Wellenstart sollten erst die 750er starten, dann wir. Erstaunlicher Weise kam ich vom Startplatz sehr gut weg und konnte bereits vor der ersten Kurve zwei Plätze gut machen, kurz darauf noch ein. Dann kamen die langsamen aus der 740er Klasse auf mich zu und ich musste zügigst überholen, leider gelang dies nicht optimal und ich wurde von einer R6 aus meiner Klasse überholt, jetzt hieß es dran bleiben. In der gleichen Runde Ende Start/Ziel konnte ich ihn auf der Bremse wieder auf den Platz hinter mir verweisen. Immer wieder kam es zu Überholungen von anderen Fahrern der 750er Klasse, mal kam ich leichter, mal schwerer vorbei, aber ich habs immer geschafft.
Nach 12 Runden war das Rennen vorbei, mit Platz 8 lag ich zwar hinter meinen Erwartungen zurück, jedoch lässt meine beste Rundenzeit von 1:38.616 gutes für die nächste Veranstaltung erhoffen.

Alles in allem eine super Veranstaltung, wird bestimmt nicht das letzte mal beim Seriensport für mich gewesen sein.

Großes Dankeschön auch an meinen Helfer Alex, ohne den ich nie im Leben dran teilgenommen hätte und auch nicht teilnehmen hätte können.






Montag, 2. Mai 2011

1. Lauf DEKRA Cup

Mehr zufällig als beabsichtigt fuhr ich bereits 6 Tage nach meinem Saisonstart wieder nach Groß Dölln. Ich wusste nur, dass motorradrenntraing-berlin.de auf dem T3 ein Renntraining veranstaltet. Je nach Wetterlage wollten Kumpel Alex und ich uns kurzfristig für oder gegen das Training entscheiden. Am Donnerstag stand fest, ja wir wollen. Nebenbei erwähnte Alex noch: "Das ist mit Rennen, irgend son DEKRA Cup." Ich: "Was fürn Cup? Naja egal, Hauptsache mit Rennen"
Bei eisigen 8°C gings am frühen Morgen nach Dölln, schnell angemeldet, zur techn. Abnahme und zur Fahrerbesprechung und es konnte losgehen. Da aufgrund mangelhaften Teers der neuen Anbindung nur die kurze Streckenführung des T3 gefahren werden konnte, war die Gruppe etwas voller als erwünscht, jedoch im grünen Bereich. Mit einer 1:26 ging der erste Turn schon ganz gut los. Fürs Rennen hab ich mich nebenbei auch noch angemeldet und den kostenlosen Transponder abgeholt.

Dieses Mal setzte ich bewusst auf Bridgestone am Hinterrad und wurde vorerst mit einem BT-003 Type 4 etwas enttäuscht, dieser riss wie der Dunlop wenige Tage zuvor deutlich auf. Trotzdem konnte ich im dritten Turn mit einer 1:23.5min die schnellste gemessene Zeit einfahren.
Für das Rennen sollte es nun ein 190er BT Slick in YCY richten, wir werden sehen.

Pünktlich nach einer schier endlosen Mittagspause ging es pünktlich um 14Uhr zum Vorstart, starten durfte ich von P1 aus. Die Ampelanlage sorgte nicht nur in der Rennbesprechung sondern auch direkt am Start für Verwirrung. Mäusekino passt ganz gut. Ampel aus... 5 Lampen gehen auf rot... die 5 roten Lampen gehen aus... einige Fahrer zucken bereits, bleiben aber stehen... 1. Lampe geht auf rot... 2. Lampe geht auf rot bis zuur 5. roten... alle Lampen gehen aus... Jetzt durfte offiziel gestartet werden. Erwartungsgemäß erwischte ich einen mittelmäßigen Start und ging auf P3 durch die erste Schikane, vor der ersten Kurve lag ich bereits auf P2, in der langen rechts den Berg hoch dann auf P1. Diese Position konnte ich mit deutlichem Abstand bis Rennende behaupten. Mit einer 1:21.4min lag ich nur knapp 3 Zehntel hinter meiner alten Marke aus dem letzten Jahr, hätte besser laufen können, aber war ok.
Der erwähnte BT Slick berstand das Rennen ohne eines Zeichens des Aufreißens, mein Tipp für die kommenden Trainings auf dem T3.

Bilder vom Rennen und der Siegerehrung, so irgendwann ins Netz gestellt, werde ich hier nachreichen.

Den Teilnehmern dieses Renntrainings wurde ein durchaus zu erwähnendes Rahmenprogramm geboten, Stuntshow, Leistungsprüfstand, Testbikes von Bikerworld Rosenow, RC Cars Verkauf, usw., usw.

Dem Angebot von Rosenow konnte ich nicht wiederstehen, neben der neuen ZX-10R stand da auch eine leckere Aprilia RSV4, sabber. Klar wofür ich mich entschied. Alex entschied sich notgedrungen für die 10er. Bereitwillig rückte er die Schlüssel heraus und ich durfte in der grünen Gruppe diverse Runden drehen. Sehr geiles Moped, geiler Motor mit sattem Punch, Handling fast wie eine 600er. Nur die montierten Power One harmonierten nicht so richtig und das Vertrauen für Moped und Schräglage kam nicht so richtig auf.

War eine richtig schöne Veranstaltung mit einem kompetenten Veranstalter, somit kann das das Team von MRB wirklich empfehlen. Einziger Wehrmutstropfen bei der Veranstaltung war und ist immer noch der Sonnenbrand im Gesicht. Durch die kühlen Temperaturen merkte man das gar nicht wie der Planet brennt. Weiß jetzt schon dass ich mir von den Kollegen anhören kann ob ich nicht etwas zu lange den Gesichtsbräuner benutzt habe ;)

Und wieder die obligatorischen Bilder und einer Neuerung, ein Video. Zeiten waren nicht mehr ganz so schnelle aber bekommt einen guten Anblick vom Kurs.

Saisonauftakt im Doppelpack

Der Sommer oder eher Frühling kam dann doch schneller als erwartet und so war leichte Hektik angesagt um das Bike zum ersten freien Fahren in Groß Dölln am 25.04. fertig zu bekommen.
An-/Ausschalter für das fehlende Zündschloss wurde mit Hilfe montiert, schnell die Bremse entlüftet, Kühler entlüftet und Verkleidung ran. Kurze Probefahrt und siehe da, Quickshifter geht nicht. Nach diversen Nachforschungen kam heraus, dass der Quickshifter aus dem PC3 mit meinem neuen PCV nicht kompatibel ist. Naja was solls. Ab nach Dölln zum Testen. Der Vormittag sollte uns reichen, 4 Turns zum Saisonstart mehr als genug.

Frisch wars, dennoch kam gelegentlich die Sonne hervor. Nach der langen Winterzeit gings erstaunlich flott los und ich fühlte mich wieder pudelwohl. Schnell stellte sich jedoch heraus, dass D211 GP Racer in Dölln bei harter Gangart nicht das gelbe vom Ei sind. Bereits im zweiten Turn riss der Hinterradreifen deutlich auf. Nicht so schlimm, hatte ja noch eine Ersatzfelge mit gleichem Reifen mit.

Schnellste Zeit lag bei 1:23.4min, also etwas über 2 Sekunden hinter der alten Marke. Verhaltener Optimismus machte mich bei mir breit und ich beschloss mich kurzfristig für den ersten Lauf der Seriensport Meisterschaft in der Klasse 7, Supersport open, in Schleiz, anzumelden. Mehr dazu in knapp zwei Wochen.


Hier noch ein paar Schnappschüsse vom Auftakt.

Sonntag, 16. Januar 2011

Neues im neuen Jahr

Die Temperaturen sinken und so langsam geht wieder vorwärts.
Neu hinzugekommen sind ein Tankdeckel mit Klickverschluss, ein USA Steuergerät um ohne Zündschloss fahren zu können, neue Sturzpads, TTSL Ansaugtrichter sowie stylische Felgenrandaufkleber.



Halterung für mein GPS Laptimer(handy) ist nun auch fertig gestellt.




Planung für die neue Saison steckt jedoch noch in den Kinderschuhen. Denke darüber nach beim Seriensport in der Klasse 7 mitzufahren, Chancen dafür stehen ganz gut.

Mittwoch, 10. November 2010

Es geht weiter

Diesmal stand eine doch recht leichte Modifizierung an. Vor den Kühler sollte ein Schutz montiert werden, damit dieser auch unter heftigsten Steinbeschuss ganz und dicht bleibt.
Hatte schon öfter mal Im Baumarkt vorbeigeschaut, die richtige Größe konnte ich da leider nie finden. So musste ich mal bei ebay vorbeischauen. Siehe da, unter dem Begriff "Renngitter" finden sich zig Sofortkaufangebote. Ich entschied mich für die Aluausführung in der Maschengröße 12x5mm. Der Spaß kostet inkl. Versand ganze 15€ und reicht für ca. drei Kühler (für die R6).
Dann nur noch schnell zurechtgestutzt und mittels Kabelbinder sicher fixiert.
Ich finde das Ergebnis sehr gelungen.

Bilder vom montierten Zustand werden bei Gelegenheit nachgereicht.

Montag, 18. Oktober 2010

"Winterzeit gleich Bastelzeit" oder "Pimp my Ride"

Nach dem dritten Auftakt zum Saisonabschluss auf dem Spreewaldring für zwei Turns ist das Ende der Saison nun wirklich angebrochen.
Wenn man schon nicht fahren kann, dann doch wenigstens bauen.
Für den Winter stehen folgende Umbaumaßnahmen an:
Power Commander V plus Autotune einbauen und Quickshifter anschließen
Sekundärluftfiltersystem mit Aludeckeln abdichten
19er PT Bremspumpe montieren
blaue Silikonschläuche anbringen
Kabelbaum strippen, alles wegschneiden was nicht mehr benötigt wird.
BMC Luftfilter montieren

Da es den PCV eigentlich erst ab dem Baujahr 2009 gibt, war es fraglich ob dieser passen wird. Also alle nötigen Teile abgebaut und den PCV angeschlossen, siehe da, Stecker sind schonmal gleich. Dann den Versuch gestartet den Motor zu starten, siehe da, auch das ging problemlos.
Nur mit der Software gab es Probleme, die Kalibrierung der Gangstufen, um den Quickshifter später gangselektiv einstellen zu können, funktionierte nicht. Die dazu benötigte Geschwindigkeitskalibrierung zeigte ebenfalls keine Werte an. Ist ja auch noch viel Zeit. Jetzt muss ich mir nur noch ein Autotune Modul besorgen, mal schauen wie einfach das ist, es zum Laufen zu bekommen.


Nebenbei hab ich dann noch schnell den BMC Luftfilter verbaut, ob er besser als der K&N Filter ist, ich glaube nicht. Aber was solls ;)


Als letztes gings dann noch an die Aluplatten zur Abdichtung des Sekundärluftfiltersystems, die Teile stammen von Graves Motorsport aus England.
Alt rechts, neu links. Am Luftfilterkasten wurde dann noch ein Stopfen verwendet.


Ging ja schonmal schnell, und was mache ich den Rest des Winters? ^^

Sonntag, 3. Oktober 2010

Saisonabschluss in Groß Dölln am 03.10.2010 die zweite

Dank guter Wettervorhersage, ließen Kumpel Alex und ich es uns nicht nehmen noch einmal den döllner T3 Asphalt unter die Reifen zu nehmen.
Aufgrund der Witterung sparten wir uns jedoch die Vormittagsturns und fuhren erst auf den Nachmittag hin, keine Minute zu früh, denn die schnelle Gruppe war bereits ausgebucht und ich konnte mir noch einen 31. Platz von 30 erkämpfen ;) Somit waren die Gruppen diesmal nicht übermäßig voll und man hatte tatsächlich die eine oder andere freie Runde. Auch wenn einige Fahrer in der mittleren Gruppe besser aufgehoben gewesen wären, wie sich später herausstellte.

Die Sonne kam hinter kleinen Wolken hervor, das Thermometer kletterte auf 17°C. Gute Bedingungen zum Angasen. Turn 1 war mehr oder weniger zum Warmfahren. Nach knapp einem Monat ohne die Heitzerei, hab ich den ersten Turn ziemlich in den Knochen gespürt.
Turn 2 lief dann schon besser, mit einer 1:21.7 lag ich nur ein Zehntel hinter meiner alten Bestmarke. Für Turn 3 wollte ich es wissen, hab mir extra einen Moto2 Hinterradreifen zum Testen besorgt. Viel Profil war nicht mehr drauf, aber wird schon reichen, dachte ich mir. In der ersten Runden musste ich mich nur kurz an den 195er Reifen gewöhnen, das Handling ging sehr in Ordnung. In Runde zwei zog ich schon etwas beherzter am Gas, keine Spur eines Rutschers. Bereits eine 1:22.2 auf der Uhr. Ab Runde drei wurde es aber immer schwieriger aus der Kurve herauszukommen. Bereits in Schräglage hatte ich das Gefühl, dass der Reifen wegrutschen will. Beim harten Herausbeschleunigen hatte ich nicht nur das Gefühl, sondern das Heck kam wirklich rum. Den Turn konnte ich wohl vergessen. Mit ziemlichen herumgeeier fuhr ich weitere 22er Zeiten und beendete den Turn etwas früher. Im Fahrerlager angekommen, sichtete ich das Hinterrad. Keine Wunder, noch mehr aufreißen kann ein Reifen wohl nicht, fast von der Mitte bis zur linken Kante stand er völlig zerfetzt in der Schwinge. War dann wohl die falsche Mischung.

Also wieder altes Rad rein und ab zum letzten Turn. Bereits in der zweiten Runde stand eine 1:21.8 auf der Uhr, nächste Runde eine 1:21.1, neue Bestzeit. Dann eine 1:21.4. Bedingt durch Verkehr kamen keine besseren Rundenzeiten zustande. Für mich aber mehr als zufriedenstellend. Bin optimistisch, dass die 20er Marke mit frischen Reifen zu knacken ist. Das werde ich wohl aber erst im nächsten Jahr testen können.

Für den vorläufigen Saisonabschluss war es eine mehr als gelungene Veranstaltung, danke an alle Beteiligten. Wie immer noch ein paar Impressionen.