Sonntag, 3. Oktober 2010

Saisonabschluss in Groß Dölln am 03.10.2010 die zweite

Dank guter Wettervorhersage, ließen Kumpel Alex und ich es uns nicht nehmen noch einmal den döllner T3 Asphalt unter die Reifen zu nehmen.
Aufgrund der Witterung sparten wir uns jedoch die Vormittagsturns und fuhren erst auf den Nachmittag hin, keine Minute zu früh, denn die schnelle Gruppe war bereits ausgebucht und ich konnte mir noch einen 31. Platz von 30 erkämpfen ;) Somit waren die Gruppen diesmal nicht übermäßig voll und man hatte tatsächlich die eine oder andere freie Runde. Auch wenn einige Fahrer in der mittleren Gruppe besser aufgehoben gewesen wären, wie sich später herausstellte.

Die Sonne kam hinter kleinen Wolken hervor, das Thermometer kletterte auf 17°C. Gute Bedingungen zum Angasen. Turn 1 war mehr oder weniger zum Warmfahren. Nach knapp einem Monat ohne die Heitzerei, hab ich den ersten Turn ziemlich in den Knochen gespürt.
Turn 2 lief dann schon besser, mit einer 1:21.7 lag ich nur ein Zehntel hinter meiner alten Bestmarke. Für Turn 3 wollte ich es wissen, hab mir extra einen Moto2 Hinterradreifen zum Testen besorgt. Viel Profil war nicht mehr drauf, aber wird schon reichen, dachte ich mir. In der ersten Runden musste ich mich nur kurz an den 195er Reifen gewöhnen, das Handling ging sehr in Ordnung. In Runde zwei zog ich schon etwas beherzter am Gas, keine Spur eines Rutschers. Bereits eine 1:22.2 auf der Uhr. Ab Runde drei wurde es aber immer schwieriger aus der Kurve herauszukommen. Bereits in Schräglage hatte ich das Gefühl, dass der Reifen wegrutschen will. Beim harten Herausbeschleunigen hatte ich nicht nur das Gefühl, sondern das Heck kam wirklich rum. Den Turn konnte ich wohl vergessen. Mit ziemlichen herumgeeier fuhr ich weitere 22er Zeiten und beendete den Turn etwas früher. Im Fahrerlager angekommen, sichtete ich das Hinterrad. Keine Wunder, noch mehr aufreißen kann ein Reifen wohl nicht, fast von der Mitte bis zur linken Kante stand er völlig zerfetzt in der Schwinge. War dann wohl die falsche Mischung.

Also wieder altes Rad rein und ab zum letzten Turn. Bereits in der zweiten Runde stand eine 1:21.8 auf der Uhr, nächste Runde eine 1:21.1, neue Bestzeit. Dann eine 1:21.4. Bedingt durch Verkehr kamen keine besseren Rundenzeiten zustande. Für mich aber mehr als zufriedenstellend. Bin optimistisch, dass die 20er Marke mit frischen Reifen zu knacken ist. Das werde ich wohl aber erst im nächsten Jahr testen können.

Für den vorläufigen Saisonabschluss war es eine mehr als gelungene Veranstaltung, danke an alle Beteiligten. Wie immer noch ein paar Impressionen.




Mittwoch, 22. September 2010

Honda Parts an meiner R6

Ja richtig gelesen. Mein Bike wurde am heutigen Tag mit teuren und edlen HRC Teilen aufgewertet ;)
Statt dem normalen Bremflüssigkeitsbehälter kommt nun ein HRC Schlauch mit Stopfen zum Einsatz. Da ich schonmal dabei war, hab ich gleich noch eine Stahlflexleitung montiert.
Damit der Schlauch nicht lose in der Luft rumwackeln kann, hab ich zwei Löcher in den Heckrahmen gebohrt und den Schlauch mit einem Kabelbinder befestigt.
So sieht das Ergebnis aus:



Für diese edlen HRC Kit Teile verlangt der freundliche Honda Händler ganze 4,67€. Somit lag es gerade noch in meinem Budget ;)
Wen es interessiert, hier mal die Honda Teilenummern:
43503-NF4-000 (Schlauch),
17370-419-700 (Stopfen),
95002-02120 (12mm Clip für Schlauch)

Samstag, 11. September 2010

Saisonabschluss!? in Groß Dölln 11.09.2010

Freies Fahren stand auf dem Terminkalender für das Michelin Driving Center in Groß Dölln auf dem neuen Track P3. Wettervorhersage war äußerst vielversprechend. Was liegt da näher als mal einen Abstecher dorthin zu machen. Zumal ich den Kurs noch nicht kannte.

Je näher wir der Döllner Heide kamen, umso kühler, nebliger und nasser wurde der Aspahlt.
Das Problem mit dem nassen Asphalt löste sich wenige Kilometer vor Ankunft in Wohlgefallen auf.
Nebelschwaden blieben.

Angekommen hieß es Mopeds abladen und gleich zur technschen Abnahme (Lautstärkemessung), diese wurde ohne Beanstandung erledigt.
Wieder zurück und Reifenwärmer drauf und ab zur Anmeldung, Zettel ausfüllen, Kohle auf den Tisch knallen, Aufkleber mitnehmen, fertig. Geht doch ;)

9 Uhr kam immer näher, der Nebel blieb. Aber bezahlt ist bezahlt. Also rauf auf den Kurs. Man konnte durchaus ungefährdet den Kurs umrunden, ideale Bedingungen sehen anders aus.
Ohne Streckenkenntnis heftete ich mich an Kumpel Alex ran und folgte ihm mehr oder weniger blind. Ziemlich anspruchsvoll mit vielen engen Kehren. Es ist eindeutig, dass etwas vom sachsenring abgekupfert wurde.
Turn 1 war als Kennenlernphase zu betrachten. In Turn 2 wollte ich schon etwas pushen, die schnelle Gruppe war schön leer und man konnte fast alleine seine Runden drehen. 1:24.1min auf der Uhr, geht doch.
In Turn 3 komme ich weiter in Schwung und kann eine gute Runde erwischen und eine grüne 1:22.1 leuchtet auf der Uhr. Gesetztes Tagesziel ist somit erreicht.
In Turn 4 konnte ich leider keine Verbesserung erreichen, der 195er KR108 war nun aufgerissen und komplett fertig und rutschte arg. Gut dass ich eine Ersatzfelge mit einer D209 dabei hatte. Mit diesem konnte die Zeitenhatz weitergehen.
Mittlerweile füllte sich das Fahrerlager zusehens. Von leeren Gruppen war nun nichts mehr zu sehen, so wurde die Anzahl der freien Runden deutlich geringer. Zeitenverbesserungen fielen somit voerst aus.
Viele verdammt häßliche Zynder bevölkerten das Fahrerlager, was durchaus gut ist. Jedoch auch einige ziemlich Dumme. Man muss schon ein echt großer Racer sein, wenn man mang den vielen Leuten im Fahrerlager einen kurzen Wheelie vollzieht und dann seinem Kumpel voll ins Motorrad metert. Hoffentlich hat er sein Schild mitgenommen ;)
In Turn 7 kam meine Chance, freie Runde und Feuer. Laptimer zeigt eine 1:22.2 an, verdammt, gar nicht so leicht noch Sekunden zu finden, nächste Runde eine 1:21.9, ja geht doch und ich kann eine weitere schnelle freie Runde ranhängen. Diese wird mit einer 1:21.6 mehr als belohnt.
Schnelle Rundenzeiten werden bedingt durch keine freien Runden verhagelt. Hat aber wirklich viel Spaß gemacht und der neue Track P3 wird mich nicht zum letzten mal gesehen haben.





Donnerstag, 9. September 2010

Most mit triple MMM 6.-7.09.2010

Da ich noch etwas Urlaub zur Verfügung hatte und die Saison ja nicht mehr lange andauert, hab ich mich spontan für einen Kurztripp in den tschechischen Kohlenpott entschieden. Da ich wie selbstverständlich einen Satz Regenreifen eingepackt habe, sollte es die kommenden zwei Tage natürlich nicht regnen. Optimale Bedingungen standen uns bevor, auch wenn es morgens verdammt kühl war. Das erste mal mit diesem Veranstalter unterwegs, kann ich durchaus nur positives über die Organisation und Gruppeneinteilung berichten. Am zweiten Tag wurden die Gruppen etwas umsortiert. So hatte ich, wenn ich mich nicht grad als letzter angestellt habe, viele freie Runden. Lobend zu erwähnen wäre ebenfalls das Obstbuffet, das immer wieder aufgefüllt wurde. Der kostenlose Kaffee und das Freibier am Abend war im meinem Fall für mich uninteressant. Die Sache mit der Übersetzung... Am Sachsenring perfekt mit 14/47 übersetzt, kam ich nun auf der Gerade recht früh in den Begrenzer. Das eingepackte 46er Kettenrad brachte auch kaum Abhilfe. Erst der 195/65er Dunlop Slick mit seiner deutlich höheren Bauform schaffte Linderung. Auch die Rundenzeiten purzelten. Am ersten Tag stand eine 1:47,0min auf der Uhr, nur 0,1sek zur alten Marke. Tag zwei begann wieder einmal kühl. Nach Turn 2 war der noch montierte KR108 komplett fertig, bis zur Kante aufgerissen und keine Löcher mehr zu sehen, wanderte er in die Tonne. Slowly, der ebenfalls an der Veranstaltung teil nahm, hatte vor seiner Box einen ordentlichen Reifenturm mit zu verkaufenden Pellen aufgebaut. Da entschied ich mich doch glatt für einen 190er D211GP Racer, mit dem ich noch den ganzen Tag bestritt. Im vorletzten Turn zeigte mein GPS Laptimer grünes Sektorenlicht, sollte ich also doch noch meine Zeit aus dem letzten jahr verbessern können? Leider nein, eine Überholung stand an. Ich ließ den letzten Turn aus um mir meine Kraft fürs Rennen zu sparen. Rechtzeitig zum Rennen zogen Wolken auf und es wurde merklich kühler. Vielleicht zu kalt für die Medium Mischung!? Von Pole aus startend erwischte ich einen recht guten Start und blieb 100m vorne bis ich von einer SC57 geschnupft wurde, konnte aber weil ich spät auf der Bremse war als erster in die Schikane einbiegen und ließ von da an nichts anbrennen. Ich versuchte weiterhin zu pushen, konnte jedoch nur rote Zwischenzeiten auf dem Laptimer ablesen. Der Reifen begann an einigen Stellen deutlich nachzugeben, gerade aus der Spitzkehre heraus, konnte ich nur spät an Gas gehen. Nach 7 Runden überquerte ich mit guten 9 Sekunden als erster die Ziellinie. Auch wenn ich mich zum Vorjahr nicht verbessern konnte, hat diese Veranstaltung wirklich Spaß gemacht, top Organisiation, entspannte Leute. Schöne Fahrerlagerparty mit Livemusik. War bestimmt nicht das letzte mal mit triple-MMM.

Hier noch ein paar Racing Bilder:




Mittwoch, 1. September 2010

Sachsenring mit Daske-Racing 26.-27.08.

Und weils so schön war, blieb ich gleich noch zwei Tage länger ;)
Trotz der durchweg schlechten Wetteraussichten, regnete es an beiden Tagen nur in der Nacht und morgens, so dass spätestens gegen 10 Uhr der erste trockene Turn gefahren werden konnte.
An die Zeiten von der PZ Veranstaltung reichte es lange nicht. Konnte mich aber mit einer Qualizeit von 1:36 an Position zwei setzen.
Beim Rennen am zweiten Tag war das Wetter durchaus gut, wenigstens regnete es nicht ^^.
Erstaunlicher Weise war mein Start gar nicht mal sooo schlecht und ich bog als zweiter in die Coca-Cola-Kurve ein. Merkte schnell, dass ich einen höheren Speed gehen konnte und überholte den Erstplatzierten noch in der ersten Runde. Trotzdem versuchte ich weiter zu pushen. Der Laptimer zeigte durchweg 1:35er und 1:36er Zeiten an. Bestzeit auch hier wieder eine 1:35.1min, auf die offiziele Zeitenliste warte ich noch. Viel zu schnell ging das Rennen nach 6 Runden zu Ende. Ein Blick nach hinten nach der Zielflagge zeigte, dass ich ordentlichen Vorsprung herausgefahren hatte, weit und breit kein Verfolger in Sicht. Moped ganz gelassen, Zeiten bestätigt, ne Menge Spaß gehabt. Bikerherz was willst du mir. Als nächstes gehts weiter nach Most.






Samstag, 28. August 2010

Sachsenring mit PZ Motorsport 25.8.2010

Bereits vor einem halben Jahr gebucht ist mein Bike tatsächlich rechtzeitig fertig geworden. Ohne wirkliche Tests, mit Ausnahme eines Abstechers durchs Wohngebiet blieb keine zum Probefahren.
Nun sollte dieBewährungsprobe am 25.8. anstehen. Strecke war trocken und die Sonne schien, ideale Testbedingungen. Mit komplett aufgedrehtem Fahrwerk gings los. Ziemlich eierig war der erste Turn, kam nicht über eine 41er Zeit hinaus. Nach leichter Stellarbeit an Gabel und Federbein gings dann schon besser, eine 38er Zeit im zweiten Turn. Bis zum Quali konnte ich mich auf 1:37 verbessern. Startplatz 3. Gar nicht so schlecht. Trotz eines wieder mal eher mittelmäßigen Starts konnte ich meine Position bis zur ersten Kurve behaupten. Der Erstplatzierte konnte sich mit 30er Zeiten recht schnell absetzen, der Zweitplatzierte lag in Schlagdistanz. In der dritten oder vierten Runde wurde ich jedoch überholt, er konnte dann auch gleich den Zweitplatzierten überholen. Beide fuhren mir nicht davon. Als die Überrundungen zum Ende des Rennens anstanden variierten die Abstände stark. In der letzten Runde konnte ich bedingt durch Überrundungen enorm aufschließen. In der Fahrerlagerkurve konnte ich mehr Speed mitnehmen, so dass ich mich vor der Sachsenkurve vor ihn setzen konnte und Rang 3 mit einer Bestzeit von 1:35.044 nicht mehr abgab. Mit diesem Ergebnis war ich durchaus zufrieden und konnte mich um gute drei hundertstel zum Vorjahr verbessern.

Wiederaufbau beendet

Nach einer langen Zwangspause ist es nun vollbracht. Das Bike wurde komplett zerlegt und diverse Teile erneuert. Beim Blick auf die Liste der Tauschteile ist es kein Wunder, dass die Angelegenheit so lange gedauert hat:
Hauptrahmen, Heckrahmen, Schwinge, Kühler, Bremspumpe, Hinterradfelge, Zündkerzen, Rennverleidung, Tacho, Stummel, Wasserpumpe, Kupplungszug.

Dazu ein Bild direkt nach der Fertigstellung: