Die letzten Kleinigkeiten wie Ölwechsel sind erledigt und es geht zum ersten Test in die Döllner Heide. Sozusagen ins Wohnzimmer.
Die Erwartungen von den gemachten Überarbeitungen sind recht hoch, eine 1:20min oder weniger sollte es schon werden. Für den ersten Turn hab ich vorne auf einen alten D211GG gesetzt, den ich schon die ganze letzte Saison drauf hatte, sowie einen 200er Pirelli Superbike in SC2 Mischung. Noch schnell grob das neue Fahrwerk eingestellt und los gehts.
Bedingungen waren wirklich optimal. Gutes Wetter und leere Strecke.
Dann sollten die Probleme losgehen, nach 2 Runden versagte bereits der Laptimer. Dann war ich verwundert warum ich trotz runterschaltens mit viel zu wenig Drehzahl aus der Kurve gekommen bin. Nach einigen Runden war mir klar, dass der Gang gerade von drei in zwei nicht reinwollte. Mir war eigentlich klar, dass es kein riesen Problem sein sollte, Schaltgestänge und Winkel der Anlenkung einstellen und alles sollte ok sein, aber denkste. 40min geschraubt, probegefahren und trotzdem keine Besserung. wenigstens bei hohen Drehzahlen ließ sich die Gangstufe wechseln aber auch nur mit viel Konzentration und auch nicht immer.
Und weiter gings mit den Problemen. Auf den Ständern mit Reifenwärmern ließ ich den Motor laufen, zog die Kupplung und legte den Gang ein. Jetzt passierte was nicht passieren soll. Das Hinterrad drehte sich mit, den Reifenwärmer wickelte es auf und die Kabel rissen raus, yippiyaye... Obs am neuen Öl liegt, dass sich das Rad mitgedreht hat, keine Ahnung, egal wie ich die Kupplung eingestellt habe, es drehte immer mit.
Für den Rest des Tages ging es ohne hinteren Reifenwärmer weiter
In Turn 3 hab ich mich mit den Schaltproblemen und in einer alles andere als optimalen Runde eine 1:20.6min hingelegt, gar nicht so schlecht, eine Sekunde hinter der Bestmarke.
Für den dritten Turn wollte ich es nochmal wissen und montierte einen Supercorsa SC1. Auch hier wieder eine nicht ganz optimale Runde. Dafür nach zwei Runden eine 1:20.4min. Jetzt hatte ich genug von dem Tag.
Bin jetzt schon etwas ratlos wo das Problem liegt, hoffentlich komm ich drauf.
Freitag, 26. April 2013
Mittwoch, 10. April 2013
Das Biest lebt
Langsam aber stetig gehts voran. Dank passendem Schwungradabzieher ging die Lima am alten sowie neuen Motor spielend ab. Wegen der abgedrehten Lima ließ sich die Sicherungsschraube nur via Schlagschrauber lösen.
Bazzaz Kabelbaum wurde nun auch weitestgehend verlegt. Bei der Montage des Quickshifters fiel mir dann auf, dass die Schaltstange auf Serienniveau liegt, somit kann ich diese erstmal kürzen und ein Gewinde einschneiden.
Dieses Problem ist erledigt, hab mir noch schnell ein Gewindeschneidset gekauft und mein Bruder hat glücklicher Weise eine Ständerbohrmaschine, wieder was dazu gelernt.
Dafür gehts weiter mit Elektrik Problemen. Diverse Fehlermeldungen erscheinen im Display. Auch dieses Problem gehört nun der Vergangenheit an. Scheint nur ein Steckerwackler gewesen zu sein.
Heute Abend wurde dem Biest Leben eingehaucht und nach ein paar Verschluckern fauchte es bereits recht angriffslustig.
Die Vorfreude auf das erste Rollout am 21. April in Groß Dölln wird immer größer...
Hier der aktuelle To-Do-Liste
-Kühlflüssigkeit erneuern - erledigt
-Bremsflüssigkeit erneuern - erledigt
-Motoröl wechseln
-Lichtmaschine raus - erledigt
-Bazzaz rein - erledigt
-diverse Kleinigkeiten
Bazzaz Kabelbaum wurde nun auch weitestgehend verlegt. Bei der Montage des Quickshifters fiel mir dann auf, dass die Schaltstange auf Serienniveau liegt, somit kann ich diese erstmal kürzen und ein Gewinde einschneiden.
Dieses Problem ist erledigt, hab mir noch schnell ein Gewindeschneidset gekauft und mein Bruder hat glücklicher Weise eine Ständerbohrmaschine, wieder was dazu gelernt.
Dafür gehts weiter mit Elektrik Problemen. Diverse Fehlermeldungen erscheinen im Display. Auch dieses Problem gehört nun der Vergangenheit an. Scheint nur ein Steckerwackler gewesen zu sein.
Heute Abend wurde dem Biest Leben eingehaucht und nach ein paar Verschluckern fauchte es bereits recht angriffslustig.
Die Vorfreude auf das erste Rollout am 21. April in Groß Dölln wird immer größer...
Hier der aktuelle To-Do-Liste
-Kühlflüssigkeit erneuern - erledigt
-Bremsflüssigkeit erneuern - erledigt
-Motoröl wechseln
-Lichtmaschine raus - erledigt
-Bazzaz rein - erledigt
-diverse Kleinigkeiten
Dienstag, 26. März 2013
Gewusst wie...
Ein Hoch auf den Erfinder des Katalytofens, es wurde sogar so kuschlig warm in der Garage, dass ich die Tür offen lassen musste und um einer eventuellen Kohlenmonoxidvergiftung zu entgehen. Da ich diese Zeilen hier verfassen kann, hab ich die Aktion wohl überlebt...
Ganz Erfolglos war das Ganze auch nicht:
-Gabel ist drin samt Stummel
-schonmal beide Räder reingesteckt
-Ritzel von altem und neuen Motor hab ich auch ohne Kette abbekommen
-Thermostat am neuen Motor bearbeitet
Was noch übrig bleibt:
-Kühlflüssigkeit erneuern
-Bremsflüssigkeit erneuern
-Motoröl wechseln
-Lichtmaschine raus
-Bazzaz rein
-diverse Kleinigkeiten
Ganz Erfolglos war das Ganze auch nicht:
-Gabel ist drin samt Stummel
-schonmal beide Räder reingesteckt
-Ritzel von altem und neuen Motor hab ich auch ohne Kette abbekommen
-Thermostat am neuen Motor bearbeitet
Was noch übrig bleibt:
-Kühlflüssigkeit erneuern
-Bremsflüssigkeit erneuern
-Motoröl wechseln
-Lichtmaschine raus
-Bazzaz rein
-diverse Kleinigkeiten
Freitag, 1. März 2013
Der Countdown läuft
Die frühlingshaften Temperaturen sorgten dafür, dass ich mir nun doch einmal Zeit nahm und in der Garage vorbei schaute, und da ich schonmal da war, konnte die frohe Bauerei nun auch gleich beginnen.
Der alte Motor ist nun schonmal draußen. Ebenso das TTX Federbein, dafür ist das gute WP Stück jetzt drin. Alle Umlenkhebel wurden mal wieder gereinigt und alle Schrauben gut gefettet.
Das ist das Ergebnis nach knapp 3 Stunden Arbeit...
Der alte Motor ist nun schonmal draußen. Ebenso das TTX Federbein, dafür ist das gute WP Stück jetzt drin. Alle Umlenkhebel wurden mal wieder gereinigt und alle Schrauben gut gefettet.
Das ist das Ergebnis nach knapp 3 Stunden Arbeit...
Am Wochenende gehts vielleicht weiter.
Mittwoch, 6. Februar 2013
Ende der Winterdepri
Nach langer Abstinenz des Schreibens, nun wieder ein Lebenszeichen... In dieser Zeit war ich nicht ganz untätig und habe mir das eine oder andere Gimmick fürs Bike besorgt.
So kommen folgende Errungenschaften in 2013 zum Einsatz:
Bazzaz TC, ZFI, QS statt dem PC5 Autotune mit dem ich nicht ganz so zufrieden war, dieses soll dann noch abgestimmt werden.
Öhlins fliegt raus, dafür kommt eine Seriengabel mit WP Closed Cartridge rein sowie ein WP Federbein.
Desweiteren hab ich mir einen Motor mit geringer Laufleistung besorgt, dieser soll dann noch, falls ich diese günstig bekomme, mit YEC Nockenwellen ausgerüstet werden, kann aber auch erstmal serienmäßig bleiben.
Für die Beatmung kommt ein DNA Luftfilter statt ein BMC zum Einsatz, was wahrscheinlich nichts ändern wird.
Statt der RJ11 Schwinge findet eine vom RJ15 Modell Verwendung.
Eine leichte hintere Fitze Tuning Bremsscheibe hat ebenfalls den Weg an mein Bike gefunden.
Der unschöne und nicht ganz leise BOS Endtopf wird mit einem hoffentlich ohrenfreundlicheren Pendant aus dem Hause Akrapovic ersetzt.
So kommen folgende Errungenschaften in 2013 zum Einsatz:
Bazzaz TC, ZFI, QS statt dem PC5 Autotune mit dem ich nicht ganz so zufrieden war, dieses soll dann noch abgestimmt werden.
Öhlins fliegt raus, dafür kommt eine Seriengabel mit WP Closed Cartridge rein sowie ein WP Federbein.
Desweiteren hab ich mir einen Motor mit geringer Laufleistung besorgt, dieser soll dann noch, falls ich diese günstig bekomme, mit YEC Nockenwellen ausgerüstet werden, kann aber auch erstmal serienmäßig bleiben.
Für die Beatmung kommt ein DNA Luftfilter statt ein BMC zum Einsatz, was wahrscheinlich nichts ändern wird.
Statt der RJ11 Schwinge findet eine vom RJ15 Modell Verwendung.
Eine leichte hintere Fitze Tuning Bremsscheibe hat ebenfalls den Weg an mein Bike gefunden.
Der unschöne und nicht ganz leise BOS Endtopf wird mit einem hoffentlich ohrenfreundlicheren Pendant aus dem Hause Akrapovic ersetzt.
Biketoberfest in Oschersleben
Zum Saisonabschluss sollte es nach Oschersleben für die letzten beiden Läufe der Sportbike Masters gehen.
Der Wetterbericht sagte durchweg gutes Wetter voraus, so sollten die Regenreifen Zuhause bleiben.
Samstag
In den Morgenstunden war ich doch noch sehr sehr frisch und bedingt durch einen schlecht angefahrenen Reifen wollten die Zeiten in den ersten beiden Qualis auch kaum unter die 1:40er Marke fallen.
So ganz sicher war ich mir bis dahin nicht obs wirklich am Reifen oder an der mangelnden Motivation liegt. Vizemeister ist in trockenen Tüchern, stürzen wollte ich zum Saisonabschluss auch nicht mehr.
Dann im dritten Quali auf anderen Reifen sah die Welt schon ganz anders aus, Zeiten purzelten kontinuierlich aus eine 1:37.7min. Eine Sekunde hinter meiner alten Bestmarke. Das bedeutet Startplatz 9, rechts außen fürs Rennen. Alles gut.
Kurz vor dem Rennen wurde es immer windiger und fiese dunkle Regenwolken zogen auf. Es begann hier und da mal leicht zu Regnen und dann Rennen wurde um 20min verschoben und auf 10min plus 1 Runde verkürzt. Im Rennen kamen nur sehr vereinzelt ein paar Tropfen runter.
Den Start erwischte ich recht optimal, ein vor mir liegender Fahrer allerdings eher gar nicht und ich musste das Gas lupfen um nicht reinzurauschen. Trotzdem konnte ich bis zur Hasseröder einige Plätze gutmachen.
Vor mir veraschiedeten sich dann einige Fahrer ins Kies oder musste die weite Linie gehen und ich konnte durchschlüpfen.
Nach ca. 7 Runden standen die ersten Überrundungen an. An einem Fahrer kam ich nicht ganz so schnell vorbei und so wurde ich von einer MV Agusta F3 sowie einer R6 gebügelt. Die MV war dann auch recht schnell weg. An der R6 konnte ich dran bleiben. Trotz einiger Überholmanöver im Shell-S konnte ich nicht vorbeigehen, wollte aber auch nichts riskieren.
So kam ich dann auf Position 6 ins Ziel, gar nicht so schlecht für das diesmal sehr starke Feld. abzüglich Gaststarter und SSP-B Fahrer sogar Platz 4. Zeiten waren jetzt zwar nicht so pralle, aber auch nicht bei den anderen Fahrern bedingt durch die sehr kühlen Bedingungen und so konnte ich an meine alte Marke vom Festival Italia nicht heranreichen.
Sonntag
Das erste Warmup ließ ich spontan aus, das war mir dann doch zuuu kalt.
In der Mittagspause gabs noch ein kleines Beschleunigungsrennen mit historischen Motorrädern, dass von Wheelie Konni gestartet wurde.
Zum Rennen, wieder einmal kam ich recht gut vom Fleck. An der Spitze konnte ich eine Weile dran bleiben und meine bisherige Bestzeit auf 1:36.073min herunter schrauben.
Ins Ziel kam ich an 5. Position, abzüglich SSP-B Fahrer und Gaststarter macht das Platz 2. Wieder einmal alles gut gelaufen.
Fazit 2012
So eine gute Saison hatte ich noch nicht, Zeiten sind kontinuierlich gepurzelt, Rennen waren professionell und haben echt Spaß gemacht. Ob es in 2013 eine Rückkehr in die Art-Motor Sportbike Masters geben wird, steht leider in den Sternen. Die Teilnehmeranzahl in der SSP Open war ja doch eher mau und die Gegner in Schlagdistanz daher ebenso gering. Wir werden sehen...
Der Wetterbericht sagte durchweg gutes Wetter voraus, so sollten die Regenreifen Zuhause bleiben.
Samstag
In den Morgenstunden war ich doch noch sehr sehr frisch und bedingt durch einen schlecht angefahrenen Reifen wollten die Zeiten in den ersten beiden Qualis auch kaum unter die 1:40er Marke fallen.
So ganz sicher war ich mir bis dahin nicht obs wirklich am Reifen oder an der mangelnden Motivation liegt. Vizemeister ist in trockenen Tüchern, stürzen wollte ich zum Saisonabschluss auch nicht mehr.
Dann im dritten Quali auf anderen Reifen sah die Welt schon ganz anders aus, Zeiten purzelten kontinuierlich aus eine 1:37.7min. Eine Sekunde hinter meiner alten Bestmarke. Das bedeutet Startplatz 9, rechts außen fürs Rennen. Alles gut.
Kurz vor dem Rennen wurde es immer windiger und fiese dunkle Regenwolken zogen auf. Es begann hier und da mal leicht zu Regnen und dann Rennen wurde um 20min verschoben und auf 10min plus 1 Runde verkürzt. Im Rennen kamen nur sehr vereinzelt ein paar Tropfen runter.
Den Start erwischte ich recht optimal, ein vor mir liegender Fahrer allerdings eher gar nicht und ich musste das Gas lupfen um nicht reinzurauschen. Trotzdem konnte ich bis zur Hasseröder einige Plätze gutmachen.
Vor mir veraschiedeten sich dann einige Fahrer ins Kies oder musste die weite Linie gehen und ich konnte durchschlüpfen.
Nach ca. 7 Runden standen die ersten Überrundungen an. An einem Fahrer kam ich nicht ganz so schnell vorbei und so wurde ich von einer MV Agusta F3 sowie einer R6 gebügelt. Die MV war dann auch recht schnell weg. An der R6 konnte ich dran bleiben. Trotz einiger Überholmanöver im Shell-S konnte ich nicht vorbeigehen, wollte aber auch nichts riskieren.
So kam ich dann auf Position 6 ins Ziel, gar nicht so schlecht für das diesmal sehr starke Feld. abzüglich Gaststarter und SSP-B Fahrer sogar Platz 4. Zeiten waren jetzt zwar nicht so pralle, aber auch nicht bei den anderen Fahrern bedingt durch die sehr kühlen Bedingungen und so konnte ich an meine alte Marke vom Festival Italia nicht heranreichen.
Sonntag
Das erste Warmup ließ ich spontan aus, das war mir dann doch zuuu kalt.
In der Mittagspause gabs noch ein kleines Beschleunigungsrennen mit historischen Motorrädern, dass von Wheelie Konni gestartet wurde.
Zum Rennen, wieder einmal kam ich recht gut vom Fleck. An der Spitze konnte ich eine Weile dran bleiben und meine bisherige Bestzeit auf 1:36.073min herunter schrauben.
Ins Ziel kam ich an 5. Position, abzüglich SSP-B Fahrer und Gaststarter macht das Platz 2. Wieder einmal alles gut gelaufen.
Fazit 2012
Mittwoch, 22. August 2012
Hitzeschlacht im Autodrom Most
Lauf 6, 7 und 8 der Sport Bike Masters sollten vom 18.-19. August in Most stattfinden.
3 Läufe, da der wegen einem schweren Rennunfall in Oschersleben nicht gefahrene Lauf nachgeholt werden sollte.
Der Wetterbericht sagte 30°C und mehr voraus, Regenreifen konnten also getrost Zuhause bleiben.
Samstag
Es standen zwei Qualis und der Nachhollauf aus Oschersleben auf dem Programm. Somit galt es keine Zeit zu verschwenden und gleich alles zu geben. 3 Jahre ist der letzte Besuch bereits her aber ich kann wieder schnell rein und ich konnte im Q1 eine 1:48.5min einfahren, zum Anfang gar nicht schlecht.
In Q2 wurde dann ein frischer Reifen montiert und die Zeiten puzelten weiter auf eine 1:47.9min
Für den Nachhollauf der gemeinsam mit der SBK gefahren wurde stand ich auf Startplatz 8.
Lauf 6
Der Start verlief recht optimal und auch die Durchfahrt der ersten Schikane verlief reibungslos. Das Feld vor mir setzte sich langsam ab, konnte aber in Sichtweite dran bleiben. Auch die Runden zeiten purzelten weiter auf eine 1:47.1min, immer noch zwei Zehntel hinter meiner alten Bestmarke.
Dann ging mir das Heck auf einer abgebundenen Ölspur vor dem Matadorbogen weg, nicht sicher ob es am möglicherweise aufreißenden Reifen oder doch an der nicht ganz optimal grippenden Strecke an dieser Stelle, ließ ich es nun ruhiger angehen und wurden noch von zwei 1000ern geschnupft, für die Wertung völlig egal.
So kam ich auf Position 3 ins Ziel.
Sonntag
Der Zeitplan sah folgendermaßen aus: 1 Warmup, Lauf 7, Lauf 8
Für das Warmup hab ich etwas mit der Geometrie am Bike gespielt sowie mir vorgenommen an einigen Stellen eine andere Linie zu wählen. Der Plan ging auf, jetzt konnte ich meine Bestzeit um zwei Zehntel auf eine 1:36.7min verbessern und im Rennen sollte noch was gehen.
Lauf 7
Jetzt ohne die 1000er stand ich auf Startplatz 4, mit in unserem Rennen waren ebenfalls die Pro Bears.
Ziel für dieses Rennen, Start gut erwischen, Platz 4 halten und auf dieser Position ins Ziel kommen.
Der Start glückte mir jedenfalls schonmal sehr gut und ich konnte mich an vierter Stelle einreihen. Eine Weile konnte ich noch am Führungstrio dranbleiben, Zeiten wurden auch immer besser, bis hin zu einer 1:46.506min, mein Zeil eine 45er Zeit zu fahren habe ich jedoch verpasst.
Wissentlich dass niemand dicht hinter mir sein kann, ließ ich es ab Rennmitte ruhiger angehen um Kraft und Reifen für Lauf 8 zu sparen. Und so kam ich wie vorhergesagt auf Platz 4 ins Ziel.
Lauf 8
Ralf Nosofsky der Polesetter ging gar nicht erst an den Start. Diesmal erwischte ich eher einen mittelmäßigen Start und wurde von zwei Fahrern geschnupft. Noch in der ersten Runde konnte ich einen Platz gut machen, in der nächsten einen weiteren und so lag ich an dritter Position. Wieder einmal zog das Feld vor mir nach und nach davon. Dann gegen Rennmitte stürzte der vor mir liegende R6 Pilot eingangs Start/Ziel. Somit Position 2. Wieder einmal war ich der Meinung, dass sich niemand direkt hinter mir befinden kann und so nahm ich das Tempo raus. Auf einmal wurde ich von Jason Van, Klasse SSP B, überholt. Dann muss ich wohl doch noch etwas nachlegen. Taktik sollte eigentlich sein, Gegner beobachten und kurz vor Rennende überholen. Doch so weit sollte es nicht kommen, nach wenigen Runden hob er die Hand und nahm Tempo raus, so dass ich überholen konnte. Ich dachte an einen technischem Defekt. Dann die schwarz-weiß-karierte Flagge und Position 2, wichtige Punkte in der Meisterschaft mitgenommen.
Als dann Jason in der Auslaufrunde an mir vorbei fuhr war ich doch etwas verwundert. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass er keinen Positionkampf wollte, da er in seiner Klasse vorne lag und deswegen wieder zurückgesteckt hat.
Schön wars mal wieder in Most, nächster Besuch wird wohl erst in der kommenden Saison anstehen.
Im Terminkalender stehen nun noch die letzte beiden Läufe beim Biketoberfest in Oschersleben.
Ergebnisse im Überblick
Lauf 6 - Platz 3
Lauf 7 - Platz 4
Lauf 8 - Platz 2
Bestzeit 1:46.506min
3 Läufe, da der wegen einem schweren Rennunfall in Oschersleben nicht gefahrene Lauf nachgeholt werden sollte.
Der Wetterbericht sagte 30°C und mehr voraus, Regenreifen konnten also getrost Zuhause bleiben.
Samstag
Es standen zwei Qualis und der Nachhollauf aus Oschersleben auf dem Programm. Somit galt es keine Zeit zu verschwenden und gleich alles zu geben. 3 Jahre ist der letzte Besuch bereits her aber ich kann wieder schnell rein und ich konnte im Q1 eine 1:48.5min einfahren, zum Anfang gar nicht schlecht.
In Q2 wurde dann ein frischer Reifen montiert und die Zeiten puzelten weiter auf eine 1:47.9min
Für den Nachhollauf der gemeinsam mit der SBK gefahren wurde stand ich auf Startplatz 8.
Lauf 6
Der Start verlief recht optimal und auch die Durchfahrt der ersten Schikane verlief reibungslos. Das Feld vor mir setzte sich langsam ab, konnte aber in Sichtweite dran bleiben. Auch die Runden zeiten purzelten weiter auf eine 1:47.1min, immer noch zwei Zehntel hinter meiner alten Bestmarke.
Dann ging mir das Heck auf einer abgebundenen Ölspur vor dem Matadorbogen weg, nicht sicher ob es am möglicherweise aufreißenden Reifen oder doch an der nicht ganz optimal grippenden Strecke an dieser Stelle, ließ ich es nun ruhiger angehen und wurden noch von zwei 1000ern geschnupft, für die Wertung völlig egal.
So kam ich auf Position 3 ins Ziel.
Sonntag
Der Zeitplan sah folgendermaßen aus: 1 Warmup, Lauf 7, Lauf 8
Für das Warmup hab ich etwas mit der Geometrie am Bike gespielt sowie mir vorgenommen an einigen Stellen eine andere Linie zu wählen. Der Plan ging auf, jetzt konnte ich meine Bestzeit um zwei Zehntel auf eine 1:36.7min verbessern und im Rennen sollte noch was gehen.
Lauf 7
Jetzt ohne die 1000er stand ich auf Startplatz 4, mit in unserem Rennen waren ebenfalls die Pro Bears.
Ziel für dieses Rennen, Start gut erwischen, Platz 4 halten und auf dieser Position ins Ziel kommen.
Der Start glückte mir jedenfalls schonmal sehr gut und ich konnte mich an vierter Stelle einreihen. Eine Weile konnte ich noch am Führungstrio dranbleiben, Zeiten wurden auch immer besser, bis hin zu einer 1:46.506min, mein Zeil eine 45er Zeit zu fahren habe ich jedoch verpasst.
Wissentlich dass niemand dicht hinter mir sein kann, ließ ich es ab Rennmitte ruhiger angehen um Kraft und Reifen für Lauf 8 zu sparen. Und so kam ich wie vorhergesagt auf Platz 4 ins Ziel.
Lauf 8
Ralf Nosofsky der Polesetter ging gar nicht erst an den Start. Diesmal erwischte ich eher einen mittelmäßigen Start und wurde von zwei Fahrern geschnupft. Noch in der ersten Runde konnte ich einen Platz gut machen, in der nächsten einen weiteren und so lag ich an dritter Position. Wieder einmal zog das Feld vor mir nach und nach davon. Dann gegen Rennmitte stürzte der vor mir liegende R6 Pilot eingangs Start/Ziel. Somit Position 2. Wieder einmal war ich der Meinung, dass sich niemand direkt hinter mir befinden kann und so nahm ich das Tempo raus. Auf einmal wurde ich von Jason Van, Klasse SSP B, überholt. Dann muss ich wohl doch noch etwas nachlegen. Taktik sollte eigentlich sein, Gegner beobachten und kurz vor Rennende überholen. Doch so weit sollte es nicht kommen, nach wenigen Runden hob er die Hand und nahm Tempo raus, so dass ich überholen konnte. Ich dachte an einen technischem Defekt. Dann die schwarz-weiß-karierte Flagge und Position 2, wichtige Punkte in der Meisterschaft mitgenommen.
Als dann Jason in der Auslaufrunde an mir vorbei fuhr war ich doch etwas verwundert. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass er keinen Positionkampf wollte, da er in seiner Klasse vorne lag und deswegen wieder zurückgesteckt hat.
Im Terminkalender stehen nun noch die letzte beiden Läufe beim Biketoberfest in Oschersleben.
Lauf 6 - Platz 3
Lauf 7 - Platz 4
Lauf 8 - Platz 2
Bestzeit 1:46.506min
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